2ÜI Stiftung des Nonnenklosters Bcrßenbrück.
teil des Hofes zu Terßcnbrügge *), welchen er von dem hie-sigen Stifte, und der Ritter Johann von Warnefeldwiederum von ihm zu Lehn trug, nebst einigen Allodial-Zehnten zu Bokloh und Westrup, die der Graf dem letz-tern ebenfalls zu Lehn gegeben hatte. Ein nicht minderansehnlicher Vortheil für das Kloster war es, daß(1257) Hermann, edler Herr von Hastorp **), demselbenseine Guter zu Hastorp und Drcle für 2 50 Mark, und(1260) einige andre für 125 Mark überließ, da ersolche Schulden halber loßfchlagcn mußte. Den Hofzu Nußford mit der daran gehörigen Kirche zu Gerde,erkaufte es (12Z6) mit Bewilligung des BischofesEonrad, als Lehnsherrn, von Ernst von Geßmele für205 Mark***).
Unter
in Wurden,, wovon erstere der Ritter Eberhard vonHärmen und letztere Herr Jordan von Alfhansenbesaß.
*) Worin die Lehne, welche die Grafen von Bentheimvon hiesigem Stifte hatten, bestanden, war sonst unbe-konnt, v. Ivna, in Irilk. comir. Uenrlr. III. c. 1.F. 6. p. 15z. Hier zeigt sich eins davon.
bkermannus nodiiiz vir äo lgallorps venclers vonalas proprer onera cledirorum, guibus Aravakarurzpropokuir — er eorum donorurn proprietärem cumvmnibus arrinenriiz, viäelicer msnoipiiz, f^lvis, pra-lis> pifcarionidus er aiitt urilirariduz eorum, nodiz( Lrunoni Upilcopo) reliAnavir. <^ualrenl)ruo.l<, VIst. lun. 1257.
Der Bischof nennet ihn Urnelkum cle (issmeie ar.rnigerum. Seine Geürahlinn hieß Christine; und siehatten vier Tochter, mit Namen Gertrud, Fredcrun,Kunegunde und Mechtilde. Da die Güter, welche erverkaufte, Lehne waren; so setzte er einige andre Güterzu Melle und im Stift Minden dafür an die Stelle. Erstammte vermutblich von Heinrich von Geßmel ab, derins gelobte Land zog, und dem Kloster Oesede dasmals den Zehnten zu Wetter überließ.