2sO Stiftung des Benediktiner. Klosters Jbnrg.
daß so weit die Privativ- Holzung des Bischofes sicherstreckte. Die Markgenossen wollten ungern daran,und mit ihrem Eide das Gegentheil beweis n; allein Mc-ginbald wurde zugelassen, und das Gehölz unter demNamen Sündern, welchen es noch jetzt führt, demKloster zugelegt. Es war damals noch kein Amt zuJburg, fondern der dortige bischofliche Unterbeamte, dernebst zweyen Burgmannern seine Wohnung an der Ost-seitc des Berges hatte, lieferte seine Gefalle nach Dissen«m einen Oberbeamten ab.
Die Grundmauern der alten Burg kamen zumTheil dem neuen Klostergebaude zu statten; indeß mußtedoch noch viel Raum übrig bleiben, weil hundert Jahrspater eine Burg zu Jburg war, die Herzog Heinrichder Löwe *) bey seinem Fall zu Lehn hatte, und die der
Graf
*) ES heißt in dem Vergleich von ri86: Os allvocariaguae eeclsllae meae ex bonis ^.melungi — renne-rar, ianertum ekk, nt kl V! clerllcos er XII laieosliakeremus, gui vellenr inramsnroconsirmaro^ grrollLomes 8)'mou iplam allvocariam er bona tVmelnn-Ar ^ guas llux H. Laxonias a me renuerar, jure ca-ssrenlis benellcii, guoll vulgo Borglehn llicirur, sme recspiller, IrrsttaAadilirer jukrirlam meam cleImc capirulo obrinerem; und hierauf bezieht sichauch der Vergleich von i2?6 in der Widerlegung derIXipI. in Sachen des Frcyhsrrn von Hammerstein crr.den Donrpropstcn von Kerssenbrock, app. 2. allst 22.p.?24y. als worin es heißt: relignavir calkellaniam inIdorg, ira gnoll bona all eam psrrinentia lls manuI^pr jure recipier keullalr. Es scheint, daß die Gra-fen von Tecklenburg ihr Recht von dem Graf Amclunghaben. üiriz?>l^?i in Llrron. Osn. ap, glle-7-am. ?.II. p. 2O/. .sieg, sagt: IZennonem in alrsra monrispsrrs calkrum exciralls; und wenn gleich Norbert hier-von nichts meidet: so ist doch das Daseyn des calkri vom
Äahr