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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
249
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Stiftung des Benediclmer, Klosters Jburg. 249

teil hab?» mogte, weil sie zu Glaen eingepfarrct war,und bloß cine kleine Capelle bey der alten Burg hatte,worin zu Zeiten Gottesdienst gehalten wurde; in derThat also cine alte und vielleicht uralte Korburg, diealter als die Stadt Osnabrück seyn mag, wenn dieJburg, wie Norbert aus den ausgegrabenen Ruinen dieer selbst noch gesehen, und aus andern Nachrichten ur-theilet, über Carls des Großen Zeiten hinaus reicht. Dieersten Städte entstanden unter dem Schutze solcher Fe-stungen. Die Kirche zu Glaen gehörte der vorgebuchtenGiselcn zur Halste und halb dem Bischöfe, der sie voneiner andern Person dieser edlen Familie an sich gebrachthaben mogte und solche hernach dem Kloster überließ.Zu der Zeit wo man kein Geld hatte, um einander beyErbrhcilnngen herauszugeben, theilte man auch die Kir-chen, oder vielmehr das Patronatrecht derselben.

Bcnno fand auf dem Berge, worauf das jetzigeKloste r steht, die Ruinen der alten Jburg; und als ihmdie Gegend durch ihre gute Lage und gesunde Lust beson-ders geßcl, so entschloß er sich auf denselben ein Klosterzu erbauen, nachdem ihn seine Freunde, wie vor gedacht,dazu in Stand gesetzt hatten. Allein die alte Burg undder ganze Berg worauf sie lag, gehörte dem Stifte, unddie umliegenden Mackgenossen hatten den Wald um denBerg gemein gemacht; daher mußte er die erste zuvorvom Stifte eintauschen, und die bischöflichen Rechte inAnsehung des letztem wieder hervorsuchen *). Das er-stere ward gegen den Hof zu Bomte, welchen jetzt dasDomcapittel besitzt, leicht erreicht, und das andre ver-schaffte ihm Meginbald Kirchenvogt oder Drost zuDissen, der den Berg, so weit er dem Bischöfe zustan-dig war, umritt, und darauf mittelst Eides erhärtete,

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