248 Stiftung des Benedictiner - Klosters Aburg.
dauerhaft, und strenge, aber auch großmüthig und ein-nehmend bey Freunden und Feinden, besonders aberauch bey dem Frauenzimmer *) beliebt. Sein größtesDcnkmahi hier im Stifte, ist der Damm dnrchs weißeFeld, dcn er zuerst versucht und zu Stande gebracht hat.Diese seine großen Eigenschaften waren es, wodurch erjene Wohlthäter bewog, ihm in seiner Absicht, ein Klo-ster neben der alten Jburg anzulegen, nach ihremVermögen zu statten zu kommen. Er war zu Eoß-lar, am Tage des H. Clemens, Papstes und Märtyrers,zum Bischöfe ernannt. Diesem hatte er aus Dankbar-keit einen Alrar gelobt, und er crfüllete sein Gelübdedurch die Stiftung des Klosters zu Jburg, was den H.Clemens zum Schutzheiligen hat **).
Die alrc Jburg lag damals zerstört, und zwar wieNorberts), der zweyte Abt zu Jburg dafür halt,seit den Zeiten Carls des Großen, der um allen FehdenVorzubeugen und die öffentliche Ruhe zu erhalten, alleSchlosser in Sachsen zerstöret harte. Neben ihr fandsich eine Stadt ff) (uobs) die jedoch nicht viel zu bedeu-ten
5) Man kann dieses sowohl aus der Beyhülfe der vielenDamen, welche hier oben angesnbrct sind, als aus demVerlangen der Azel, die ihn durchaus noch auf seinemSterbebette besuchen wollte, schließen. Das Comvli-ment, was er hieraus machen ließ, war ganz artig:«-am 5e viclelicsr malle in iururu viclers leculo; udisineere, kecure er jncunäius murno kruersnrnrgsyecru, guicungne le die invicem in (chriiko xu-rilare calkas carnaris amaikent. — Icl, a. z8.
IN a. l Z,
f) L. 16. Was von der allen Jburg sonst zu sagen ist,ßndet man in T v O cr M y,»!« l monum. Osnab, p.44. erc.
ff) (l. Z8. ürst snrem eo remxore bao in m».nens viäua ^2Ela —