und Litteratur.
eifert. In seiner kulirucrion xcmr ckes gsiisrsux ist ermir wenigstens mehr als Cäsar, dnrch den Geist nnddie Ordnung womit er viele verwickelte Fälle auf wenigeeinfache Regeln zurückbringt; in seinen vertrauten Brie-fen, die er bey schweren Vorfallen geschrieben hat, findeich deutsche Kraft und Dauer; in seiner -Abhandlungüber die Vaterlandsliebe, den systematischen Geist.derDeutschen; und in seinen Gedanken über unsre Littera-tur, ein edles deutsches Herz, das nicht spotten, sondernwürklich nützen und bessern will. Da hingegen, wo esauf Verzierungen ankommt, sehe ich in seinen Schriftenoft die Manier des fremden Meisters; und es geht mirals einem Deutschen nahe, ihn, der in allem übrigen ihrMeister ist, und auch in deutscher Art und Kunst unseraller Meister seyn konnte, hinter Voltairenzu er-blicken.
Schließlich muß ich Ihnen, liebster Freund, nochsagen, wie es mir an vielen von unsern Deutschen nichtgefalle, daß sie den Ausländern zu wenig Gerechtigkeitwiederfahren lassen. Ich denke in diesem Stücke, wiePinto*): „alle Nationen können handeln und reich„ werden, ohne daß sie nöthig haben sich einander zu„ schaden;" und alle Nationen können in der Art ihrerLitteratur groß werden, ohne daß sie ihre Mitmin-ner**) zu verachten brauchen.
*,) Irans cls la tNrculaüon.
**) ZckeäelmnniierSz sagt der Hollander für Ittvaux.
Schrei,