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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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und Litteratur.

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natürliche Vortheile und Vorzüge. So wie die erstenbeiden Nationen auf der Landkarte zwischen den andernliegen: so liegen sie auch auf der Karte der Empfindun-gen; und beide sind nur in ihrer Manier, wie sie sichjenen äußersten Nationen in der Sphäre der Empfin-dung nähern, unterschieden: der Franzose mit einemleichten, der Deutsche mit einem gemessenen Schritte.Der erste geht auf dem Wege zur Verschönerung, derandre auf dem zur Nichtigkeit, über die Gränzen dergroßen Empfindungen hinaus, die bloß wahr ausge-drückt, und so wenig verschönert, als in jeder einzelnenPartie mit einer kleinlichen Genauigkeit vorgetragenseyn wollen.

Jedoch dieses bey Seite, und immer vorausge-setzt, daß unser Klima so gut als andre, seine eignenFrüchte habe, die zu unsern Bedürfnissen wie zu unsermVergnügen vorzüglich bestimmet sind: so dünkt mich,daß wir allemal am sichersten handeln, solche so gut alsmöglich zu erzielen; und wenn wir diesen Zweck erhal-ten, so müssen sie auch in dieser Art schon und großwerden: denn alles in der Welt ist doch nur relativschon und groß, und die Eichel geht in ihrem Rechtevor der Olive. Das von dem Konige so sehr herunter-gesetzte Stück: G 0 tz von Berlichingen, ist immerein edles und schönes Produkt unsers Bodens, es hatrecht vielen geschmeckt, und ich sehe nicht ab, warumwir dergleichen nicht ferner ziehen sollen; die höchsteVollkommenheit wird vielleicht durch längere Kulturkommen. Alles was der Konig daran auszusetzen hat,besteht darin, daß es eine Frucht sey die ihm den Gau-men zusammen gezogen habe, und welche er ans seinerTafel nicht verlange. Aber das entscheidet ihren Werthnoch nicht. Der Zungen, welche an Ananas gewohnt

sind,