Ueber
die Deutsche Sprache und Litteratur.
Schreiben an einen Freund *).
Edler lieber Freund!
Ss liegt völlig in dem großen Plane Ihres Königs,daß er nun auch einen Blick auf unsre Deutsche Littera-tur geworfen hat. Nachdem er sich an die vierzig Jahrdamit beschäftiget, seinem Staatskorpcr Starke undFertigkeiten zu geben, und ihn gelehrt hatte die größtenBewegungen mit der leichtesten Mühe zu machen: fo
wagte
*) Moscr ließ dieses Schreiben in den Wesip ha ti-schen Beytragen zum Nutzen und Vergnü-gen (einer Wochenschrift worin mehrere seiner klei-nen Aufsätze zuerst erschienen sind) bey der Veranlas-sung abdrucken, als Konig Friedrich der Zweyte aniEnde des I, 1780 Seinen bekannten Brief: I)ela linerarrirs allLmsncis, cies clelsurs gu'on peurlui reyrocirer, guellsx en shnr les caulez, erxar gusls mo^sns on ysur lez corriger, heraus-gegeben hatte. — MöserS Aufsatz ward bald darauf,„1781 Osnabrück in der Schmidrschen Buchhandlung,"„nebst einer Nachschrift, die National - Erziehung der„alten Deutschen betreffend," auf 55 Seiten in 8.abgedruckt. Diese sogenannte Nachschrift ist hierweggelassen; denn der für sich bestehende Aufsatz überdie Nationalerziehung der alten Deutschen findet sichschon in den Patr. Phantasieen, Ty. g, S, 1 z folgg.
N.