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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
182
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182 Ueber Vereinigung

ger abhält, Rom noch einmal heimzusuchen? Solltendie Stifter in Deutschland noch lange unabhängig undnnzertheilt bleiben, wenn es der Unfriede in der Kirchenicht hinderte? Und hat sich nicht das itzige politischeSystem dergestalt auf die Religionstrcnmmg gelehnt,daß eins mit den, andern stehen oder fallen muß?

Diese Autwort erwarte ich von Ihnen, und binu. f. w.

Nachschrift.

Noch eins! Gefetzt, verstandige und billige Man-ner von beiden Seiten kamen endlich in allen Punktenüberein; aufweiche Weise sollte die formliche Verei-nigung geschehen, in dem Fall, da man katholischerSeirs etwas nachgeben wollte? Der Papst für sich hatin Ansehung der Glaubenslehren seiner Kirche gar keineGewalt; er kann nicht das mindeste davon ab-oder da-zu bun ; dieses geHort für die allgemeine Kirche. Solltenun der Papst eine allgemeine Kirchenversammlung an-stellen, und dieses aufs Ungewisse? Das würde in derT Dt ein sehr unpolitischer Streich seyn; und wie wür-den die Ketzer lachen, wenn etwa die Spanischen Bi-schrft dasjenige nicht billigten, was einige gutmüthigeTheologen in Deutschland ans Liebe zur Vereinigungnachzugeben gedachten? In welche einheimische Wider-sprüche würde die Kirche verfallen, wenn der Papst die-sen oder jenen. Znsatz erheblich genug fände um darüberdie ganze Kirche zu horcn, und diese sich theilte? Niekann der Papst sich dieser Gefahr aussetzen; und so we-nig in England ein Minister es wagen wird, auf eineVeränderung der bekannten g Punkte im Parlamenteanzutragen (ungeachtet fast ein jeder von der Nothwen-digkeit einer solchen Veränderung überzeugt ist), weilzuverlässig Schottland sich darüber von England trennen

wär-