Sendschreiben an Herrn von Voltaire. 147
gcnden Quelle von Verleumdungen gcdienet, die abersehr unglücklich erdichtet waren, weil seine Feinde,nach dem Urtheile des Baylc *), so wenig die Kunstzu lästern verstunden, daß ihre Erfindungen aus Man-gel der Wahrscheinlichkeit so gleich der Wahrheit wei-chen mußten. Das Lustigste dabey ist, daß einige Fran-zosen, als die Maimbourgs, die Remonds von Flori-mond, die Varillas, und einige andere Schriftstellerwelche diese Abschreiber wieder abgeschrieben, die Thor-heit gehabt haben, seine Heirath als e.n Zeichen einerliederlichen Neigung zu verschreien, da sie doch wohlwissen mußten, daß man weit eher im ledigen Standedie Annehmlichkeiten einer ungezügelten Ausschweifungbequem genießen kann.
Die cdclmüthige Sorgfalt Luthers für den ehrli-chen Unterhalt derjenigen Klosternonncn, die ihn umseinen Beystand anfleheten war desto außerordent-
K 2 lichcr,
vier. im Art. Luther.
^*) In einem Briefe an Spalatin drücket er sich also ans:^cl rne venerunr nvvem illae apoliarae monials»,vulogiz rnilerabile , lecl per boiretlos eires Bor-^avienliz aclvecras. — lVli serer me rüarrrm valcle,nraxime autem er alisruni, cprae psrevnr maiecüaiaer incella lila ealUrare. 8sxrrs Uie per le iou»sintirmilümus ell, er acl virum narrira. imma cüvi-irirus, LoninuÄus, ranta erucleürars separarnz per-clirnr. O B^rannos er cruäeles pareurez in Qer-iriania! — tssuiä eunr UÜ8 a^am? Urimum co^ua-r>8 ÜAnitiLabo, rir eas snlrrpianr, gv.r ll nolinr,crrrabv eas alibr srisripi. dlam eli mikr promillloj^aUa sb aliguibuz; aliguas eriam marrimouio inn^o,ubi porero. Be auremoro, nr er Bn opuz cirari-laris sacras, er pro me menciices apucl aulicos ruvsUivice« aliguicl pearrniae, qua eas aci oÄiäuum velguiiiclenam aUguam alam, clonee eas commoäöbois cognarrs, mir meis promillorlbus, rraclam.S. Bom. II. ep. S. IZO.