Justus Möftrs.
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„de retten, als vergifteter ihr die Luft; wie eure„Klienten euch für genossene Wohlthaten anspeyen;„ertragt der Glücklichen stolzes, niedertretendes, er,„würgendes Mitleid, und liebt die Menschen, wenn„Ihr könnt ^)." Möftr hingegen schrieb die Herr,liehe Politik im Unglücke worunter er Haupt,sächlich rechnete, „das Leere der glanzenden Freuden„zu erkennen." Ware er unglücklich geworden, wür,de es ihm leicht gewesen seyn, diese Politik selbst aus,zuüben, ihm der ganz andere Freuden kannte. Erwürde, hatte er unglücklich werden sollen, leicht „der„Glücklichen stolzes, niedertretendes Mitleid" ertra,gen haben, welches Sturz auch ertrug, aber mittrauriger Anstrengung. Mössr hatte freylich der,zweifelt, diese verächtliche Menschen lieben zu kön-nen, aber nicht überhaupt die Menschen zu lieben;denn er kannte die Menschen mannichfaltiger: undwirklich erscheint die Menschheit viel liebenswürdigerim Gesichtspunkte des thätigen und häuslichen Le,bens betrachtet, als in dem Gesichtspunkte des Ho,fss und der großen Welt. Sturzens Schilderungist schrecklich wahr, aber nur von wenigen derMenschen, „die im Leeren der glänzenden Zreu-„den leben." Der Hof kann sehr leicht cigensüch,Lig und fühllos machen, so wie die Macht den Fühl,
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') Sturz Schriften, l. Band, S- iZ4-
") S. PlMttisieen, in. Band. S. -4 — 4-.