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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Leben

wer macht in der Jugend nicht Verse? und zu zeigen,daß er dazu wohl einiges Talent hatte, ist auch einkleines Gedicht zur Probe abgedruckt.

Möser als Schriftsteller überhaupt genommen,war nicht in der Lage, Plane zu weitläuftigen Schriftten zu entwerfen und auszuführen. Seine osna,brücösche Geschichte, ein Werk voll Gelehrsam,keit und Scharfsinn, welches das entscheidendste Ta,lent vorausseht, entwarf er anfanglich gleichsam nurzum hauslichen Gebrauche *). Erst, indem sein weitumfassender Geist die Gegenstände entwickelte, bilde,te sich das Resultat zu ganz neuen fruchtbaren Aussich,ten in die allgemeine deutsche Geschichte überhaupt.

So entstanden auch alle seine herrlichenAufsähe entweder aus dem Zirkel seines GeschaftSle,bens oder aus der Begierde die Sitten der zunächstum ihn lebenden Gesellschaft zu bessern.

In renni lsboi-, rennls non gänria!

Denn er brachte zu diesen kleinen Aufsahen Ta,lente, welche auch zu größern Werken hinlänglich ge,wesen waren. Erfindungskraft, verbunden mitSck'arfsinn, achtem Wihe und munterer Laune, vorallem aber eine Menschenkenntniß und eine Philofo,

9 In seinem Briefe an mich No. 14. vom isten Juli 1776versichert er, die Cndigung dieses Werks liege ihm amHerzen:weil der (damals noch minderjährige) Bischofmit der Zeit von der Verfassung des Landes, was erregieren soll, unterrichtet werden muß." Ob und inwie fern der Bischof dieß Werk ssudirt hat, ist mirnicht bewußt.