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Leben
Stände in den Schulen hauptsächlich der gestmdöVerstand entwickelt werden sollte.
Ich habe mich über diese Gegenstande etwasumständlich herausgelassen, weil es mir scheint, essey Möser hierüber am meisten mißverstanden wor-den. Was ich darüber gesagt habe, kann auch die-nen, manche Stellen in Mösers Schriften zu erkla-ren, die man für paradoxie hielt, und die eherIronie waren, worunter seine durch die lokale Lagenöthig gemachte Behutsamkeit gute Absichten ver-steckte *).
Zwar sprach sich der gutmüthige Mann in ver-trauter Unterhaltung selbst nicht von aller Neigungzur Paradopie frey, ldlikul cnim bmrnnni 2 le alle,num puwbar. Doch hatte bey ihm vieles das wieParadoxie aussah, noch einen besondern Zweck, derebenfalls aus seiner Lage zu erklären ist.
Man erlaube mir hier etwas von meiner eige-nen gelehrten Bildung zu sagen; weil Mösers Artmanche Gegenstände in seinen Phancasieen darzustel-
°) In dem vbengedachten'Briefe an mich Nv, ,?> sagt Mö-ser darüber: „Eine sehr kitzliche Sache war es immer für„mich/ wenn ich entweder den Präsidenten meines Koller„giums, oder den Herrn Landmarschall, deren Stellen der„Lokallescr kannte, öffentlich zur Schau stellte, und über„Sachen, worüber ich in den Kollegien vortrug, meine„Meinung ins Publikum schrieb, Hiezu gehört eine ganz„eigene Debursamkeir. — Zur Stelle wußte man meine„wahre Meinung recht gut, und diejenigen die ich zum„Besten Halle, lachten mit mir, ohne böse zu werden,„weil sie wußten, daß ich es gut meinte."