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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Lebet!

„genthume einen offenbaren Rrieg angekündigt„haben, wenn nicht das hiesige Ministerium und die„ganze Landschaft ans laurer Gutsherren bestände,„deren triebe und Vertrauen ich nicht versehet»„zcn kann, ohne allen guten Anstalten zu scha-„den."

Es möchte freylich wohl wehe thun, daß einedler Möser über das Leibeigenthum nicht in ebendem hohen menschenfreundlichen Tone schreiben konn»te, mit weichem Voltaire die Leibeigenen auf demJura vertheidigte, und mit welchem XVilberforcenoch jahrlich im Engländischen Parlamente für dieFreylassung der Neger spricht. Daß aber der edleMöser nicht aus Heuchelei) und Manteltragerey soschrieb, wie er schrieb, werden billige Leser einsehen,welche bedenken daß wir nirgend in Deutschlandwahre, das heißt, uneingeschränkte Freyheit haben,über Gegenstände welche auf Mißbräuche von Lan«desverfassungen deuten, ohne weitere Umstände sozu schreiben wie ein Voltaire schrieb und ein Wil»berforce spricht. Es scheint zuweilen als wäre dieseFreyheit in Deutschland da, und die Gelehrten wel,che gern auf die Wirkung ihrer Schriften einengroßen Werth sehen mögen, bereden es sichselbst; aber wirklich ist dem nicht so. Auch Mösermußte sich begnügen wenig Gutes zu stiften, wenner nicht vieles stiften konnte. Wollte er die obenbemerkten allgemeinen Zwecke feiner Blätter erreichen,wollte er das Vertrauen und die Liebe des aus Guts»Herren bestehenden Ministerium und der Landschaft