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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
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Iustus Mösers. 53

allen Geschäften, besonders aber in Staatsgeschaftenbrauchbar zu seyn, hauptsächlich erfordert, eine le-bendige Kenntniß der Menschen, ihrer Charaktere,ihrer Gesinnungen, besonders des großen Hebelsaller menschlichen Geschäfte, der Leidenschaften undNeigungen der Menschen, und der Art auf diese Nei,gungen zu wirken. Diese Kenntniß erwarb sichMöser schon sehr früh, und benutzte mit Hellem Sin-ne seine zufallige Lage, um sie leicht erwerben zu kön-nen, wie oben ist angeführt worden. Dieß machteihn vorzüglich geschickt zu allen Weltgeschaften über-haupt und zu Staatsgeschaften insbesondere.

Ob aber Möser gleich in einer langen Reihevon Jahren in Staatsgeschaften, bey KriegeShee--ren und überhaupt in dem großen vermischten Zirkeldes Weltlebens zubrachte; so ward dadurch doch niesein Herz verhärtet oder unempfindlich gemacht*).

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sollte in jedes jungen Mannes, der zur Gelehrsamkeitoder zur Geschäften erzogen wird, besonders aber auchin den Hände» der Prinzen und ihrer Lehrer seyn.

*) ^om bomme gui vir bcsucnup 6sns le monäe, mspsrlusäe, qu'il elk pcu sensible; esr je ne vuis prczgucrien gui pullte ^ imcreller le cueur, ou plurör >ienyui ne l'enclurclsse; ne tu» es gue le speälocle 6e l'in»sensikilire. 6c I» krivolire 6r 6e lo venire gui y lexncnc.

S. OcKv»-» cz -ttui/oi -t lt. IV. p. 8s. So war dasWeltleben im ehemaligen Frankreich; in Deutschland istshoffentlich nicht völlig so arg. Doch giebt auch bey unsdas Weltleben, ob es gleich nicht zu vermeiden ist, undnicht vermieden werden muß, dem denkenden und wohl-