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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Leben

schaftsmann hier weiter nichts genauer auseinandersetze, selbst verschiedene wichtige Gegenstande betref«send, wovon ich unterrichtet seyn könnte. Dießbliebe allenfalls einem Biographen überlassen, derihn bloß für Osnabrücksche Leser schildern wollte.Aber ist leicht einzusehen, daß MöserS Verdien,sie in seinem Geschaftsleben außerordentlich groß ge,wesen seyn müssen, wenn man sich die oben bcschrie,bene komplicirte Verfassung des Stifts Osnabrückdeutlich vorstellt, nach welcher bey jedem dortigenGeschäftsmann«, der nahe am Ruder der Regierungsteht, manche schwer zu befriedigende Forderungenzusammen kommen müssen; lind wenn man dabeybedenkt, daß Möser in einer so langen Reihe vonJahren und unter so mannichfaltigen Veränderunggen, dennoch ununterbrochen den Beyfall aller Par,teyen, zugleich des hannoverschen Ministers, des Bi,schofs, und der Landstande*), ja des ganzen Publi-kums Vertrauen bis an sein Ende hatte, und daßbesonders auch das Domkapitel, dem er zuweilenentgegen arbeiten mußte, ihm nie die seiner Recht,schaffenheit gebührende Hochachtung versagte.

Und dieses seltene Vertrauen erhielt Mc ser nichtetwa durch jene schleichende Politik, welche bey

Man,

") Ein Beweis einer ausgezeichneten Hochachtung ist dasFest auf MöserS fünfzigjährige Anttsfeyer, welches dieOsnabrückfche Ritterschaft den i?te» Jänner 1792 (zweyJahre vor seinem Tode), veranstaltete, welches Hr D.Rleuker in der Berlinischen Monatsschrift (März 1792S. z°°) rührend beschrieben hat.