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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
31
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Iustlls Müsers.

rriae *) aufgetragen. Nicht lange darauf erhielt ernoch außerdem die Stelle eines Sekretärs, undnachher eines Syndikus, der Ritterschaft "*). Dieseletztern Aemter gaben ihm aber bis zu Anfange dessiebenjährigen Krieges wenig Beschäftigung. Bisdahin, und auch noch nachher, bis zum Jahre 17Ü8,da er zum Geheimen Referendar bey der Regie,rung ernannt ward, machte er sich vorzüglich als Ad,vokat um das Vaterland verdient. Wider den ansich so nöthigen als nützlichen Advokatenstand sindnicht wenige Personen mit Vorurthcilen eingenom,men, weil man freylich Beyspiele genug hat, daßer gemißbraucht worden, das Recht zu verdrehen,und hülflofe Unterthanen und Mitbürger zu unter,drücken. Möser aber war ein Sachwalter der Un,terdrückten im edelsten Sinne des Wortes. Er warunter allen Advokaten im Stifte Osnabrück der Ein,zige, welcher gegen den damaligen Statthalter undGeheimenrathsprasidenten, den Dompropst vonK*"' 's), die Feder führte. Möser selbst und an,

') In dieser Qualität lag ihm ob die Rechtshändel zuführen,welche der ganze Staat mit Auswärtigen sowohl als mitEinheimischen (z. B> wenn diese Epemtionen von Steuernoder andere Vorzüge und Privilegien verlangten) hatte,und er entwarf alle dazu nöthige gerichtliche und außerze,richtliche Handlungen.

") Die Landständs des Stifts Osnabrück sind in drey vor,schiede»? Korpora eingetheilt, nämlich: 1) das Domka-pitel, -) die Ritterschaft, ?) die Deputaten der Städte.Jedes Korpus hat seinen Syndikus und Sekretär.

k) Er starb kurz vor dem Anfange des siebenjährigen Krieges.

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