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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Lebet,

Indeß würde Möser durch eilte bloß franzö-sische Bildung, wenigstens als Gelehrter und Schrift-steller, schwerlich der Mann geworden seyn, derernachher ward. Man sieht dieß aus seinen erstenSchriften, welche in diese Zeit fallen: aus demVersuch einiger Gemälde von den Girren, ausseinen Beytragen zu der deutschen Zuschauerinn,aus dem Trauerspiele Arminius; welche Schriftten alle zwischen Gottsched und Marivaur schwanken.Seine nachher herausgegebenen Werke sind durchausvon einer ganz andern Art. Ein ganz anderer Geistwehet darin; von seiner frühern Bildung nach fran-zösischen Schriftstellern ist darin fast keine Spur.

Mösers Einsichten und Talenten einen man,ttichfaltigern Schwung zu geben, trug besonders einanderer, sowohl mit ihm als mit dem Domherrnvon Bar umigstvcrtrauter Freund bey, Herr I. F.von dem Bussche, dessen Andenken Möser her,nach eine eigene, im Jabre 1756 zuerst gedruckteSchrift: der Werth wohlgeivogener NeiFuu,Heu betitelt, widmete. Derselbe hat zwar nie einöffentliches Amt bekleidet, oder etwas zum Drucke ge,schrieben, hatte aber seinen Geist durch das Studiummehrerer Wissenschaften, und durch Reisen in Jta,lien, Frankreich und England sehr ausgebildet.Möser erwarb sich die Kenntniß der Sprachen dieserLander, und die Lektur der besten englandischen unditaliänischen Schriftsteller, gab seinen Einsichten und