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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Leben

wäre in der letztem hin und wieder noch manches vontheoretischen großen Haarbeuteln, spekulativen lan«gen fein gerade gefalteten Manschetten, und dedu-circen steifen Schößen, welche dadurch weder bcque-wer, noch natürlicher, noch zweckmäßiger sitzen wol,len, weil sie nach einer neuerfundcnen Form zuge-stutzt sind, die ein anderes Ansetzn hat als diejenige,mit welcher im Jahre 1740 unsere Universitäten sichsehr zierlich dünkten.

Möser studirte in den Jahren 1740 und 1741zu Jena, und im Jahre 1742 zu Göttingen, einerUniversität, welche damals schon, sonderlich in derRechtswissenschaft, unter der Kuratel eines der ein,stchtsvoliesten Geschäftsmänner, vorzüglich bestimmtwar, eine hohe Schule auch für die wirkliche Welt zuwerden; das war sie aber, wenigstens damals, nochnicht. Wie viel, unmittelbar nach Möscrs Zu,rückkunft von beiden Universitäten, die damals gs,bräuchliche Schulphilosophie und die darnach modiff,cirten Lehrmethoden in allen Wissenschaften auf seineArt zu denken mögen Einfluß gehabt haben, ist nichtbekannt. Gewiß ists, daß er in reifern Jahren demabsprechenden Lehrcrtone, welcher sonst auf Univer,sitaten noch allgemeiner wie jetzt herrschte, eben nichtgewogen war. Und so tolerant er über Meinungenurtheilte; so lächelte er dennoch, sonderlich in denletzten Jahren seines Lebens, bey bekannten Veran-lassungen über die Anmaßung derjenigen, welcheglauben, durch Lehren der Theorie die Praxis der