lo Leben
„L.odtmann *) und der Superintendent Bert-„ling **) weit mehrern Fleiß angewandt hätten.„Er wäre der Liebling seiner Mutter »nd ihr guter„Junge in derHaushaltung gewesen, der inderOdst-„lese lieber auf einem Baum als hinter einem Buche„gesessen harre Das Merkwürdigste, was i!»n in„seinen jünger» Jahren begegnet wäre, bestäube da-„rin, daß er, als er kaum das fünfzehnte Jahr er-reicht gehabt, aus seines Vaters Getdschranke eine„Kleinigkeit*"*) entwandt und, als sein Informator
') Rarl Gerhard Wilhelm Lodrmann, war 17-0 zu Os-nabrück geboren, bekannt als Scbriftsteller durch die^tomimenrz Oznsb^ugenliZ. Er kaui im Jahr 17er alsProfessor der Philosophie und Rechte nach Helmstadt, uttdstarb im Jahr 1755. N-
") Ernst August Vertling, geboren zu Osnabrück imIakre 1721, Er studirte mit Mocru zugleich in Jenaanfänglich die Rechte, ging aber bald zur Theologie über.Er ward im Jahre >748 als Professor der Gottesgelahrt-heit nach Hclmstädt berufen. Als er daselbst im Jahre174? Doktor der Theologie ward, ließ unser Mo er alsGlückwunsch an seinen vertrauten Freund die Abhand-lung <le verei'um <Zei msnorui» er tZUlriium lAcnlogiam^lkies er l,r»^riiZri druckeli wovon setzt in feinen ver-mischten Schriften ein deutscher Auszug erscheint.Derrling ward im Jahre 1750 Generalsuperintendent zuHelmstädt, 175; kam er als Rektor und Professor desGymnasiums nach Danzig, wo er 176? starb. - Es istbeynahe zu schließen, daß Möser diesen angefangenenAufsatz über sein Leben schon zwischen den Jahre >750 und,75z geschrieben habe, weil er seinen Freund einen Su,perinrendcnten nennt. N.
Zwölf Groschen.