Iustus Mösers.
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„solches gemerkt und seinem Vater hinterbracht, die„Flucht genommen hätte, da er sich dann zum Thor„hinaus gemacht, und in Gesellschaft einiger Preu-ßischen Ausreißer, woraus er von ungefähr gestoßen„wäre, die Stadt Munster erreicht hatte. Hier„wäre er, weil er kein Geld bey sich gehabt, einen„ganzen Tag die Gassen auf und nieder gegangen.„Hundertmal hätte er sich gegen eine Thür gewandt,„und ein Almosen bitten wollen. Aliein wenn er den„Mund aufgethan, wäre ihm die Stimme vergan-gen, bis ihn endlich der Hunger überwältigt und ge-zwungen hatte, eine Bitte zu wagen, worauf ihm„ein Mann sechs Pfennige gegeben hatte*). Damit„wäre er in voller Freude zum Backer, und mildem„Brote zum Thore, worin er hereingekommen, hin-ausgelaufen, wo er sich, ohne zu wissen was er thun„wollen, auf einen Stein niedergesetzt und sein Brot„verzehrt hätte**)."
„So weit ging seine Erzählung von seinen Schul-jahren; dem ich jedoch nach dem Berichte von An-„dern hinzusetzen muß, daß er zwar flüchtig, schalk-
') Es war ei» Domherr M. hatte »och einen Tressenhutauf, an dem mochte der Domherr merke», daß es nichtein gemeiner Knabe war; er sagte ihm daher ernstlich, ersollte wieder nach Hause gehen. n.
") Sein Vater hatte ein Haus in J'mrg, dahin ging er,um sich einige Wäsche u. s w zu holen; denn er war wil-lens nach Amsterdam, und von da »ach Ostindien zu ge-hen. Die Magd im Hause merkte etwas, gab Nachricht,und so kam seine Mutter ihn abzuholen, ging auch gleichmit ihm in die Kirche, damit niemand die wahren Um-stände merken sollte. N.