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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
109
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von 5>l8 bis NY2. IO9

§. 7-

Ende dieser Streitigkeiten,Der AbtWibald, einer der größten Leute seiner Zeit,schien es sonst recht darauf angelegt zu haben, diese Zehn-ten wieder an sich zu bringen. Auch er bediente sich derGnade, worin er sich bei) dem Kayser Friederich i. durche>.mge ihm bey seine? Waul geleisteten Dienste gesetzt hatte u),um nochmals die Bestätigung der von Ludewig dem Deut-schen erschlichenen Uikünde zu erhalten b>), und wieer diesehatte, klagte er bey dem Pabste Hadrian ? V. c), daß diehiesigen Bischöfe ihm die zu den Pfarrkirchen im Nort-lande, Wredern, Meppen, Aschendorf, Löningen undVißbeck gehörigen Zehnten entzogen hätten. Der Pabsttrug hierauf dem Erzbischofe Wichman zu Magdeburgauf 6), die Sache zu untersuchen, und wie dieser dazubey-den Theiten einen Tag (auf den 21 Jenner ii;6) zu Mer-seburg ansetzte, antwortete Bischof Philipp zwar zuerst,daß er lieber sein Bischofthum daran geben, als jene nunüber sechzig Jahr bey demselben gewesene Zehnten missen,und in, übrigen nach eingeholten Rothe der Geistlichen undWeltlichen seiner Küche ihm seine weitere Entschließungnächstens einschicken wollte e); entschloß sich aber doch her-nach , nachdem immittelst der Kayser Friederich für denAbt, und der Bischof Friederich zu Münster für unfernBuchof sich bey dem Erzbischofe verwendet hatten, dieReise anzutreten. Nur hinderte ihn eine Krankheit, dieihn zu Minden übersiel, weite? als bis Hildeshcim zu ge-hen. Der Abt sähe dieses als eine leere Ausflucht an,ohnerachtet die Bischöse zu Minden und zu Hildesheiindas Gegencheil bezeugten-, und zween Domcapitularen,

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