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Bericht über die zur Ausführung des Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn-Unternehmens bis zum Ende des Jahres 1844 getroffenen Einrichtungen
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4) bei Zoller H Pflug in Berlin: a) 4 Stück Personenwagen I. und II. Klasse st2400 Thlr.; I>) 8 Stück Personenwagen III. Klasse zu den Preisen wie oben acl 1 0;o) 3 Stück Gütcr-TranSportwagen, ohne Bremse 1250 Thlr., mit Bremse 1400 Thlr.,zusammen 18 Personenwagen I. und II. Klasse und 8 Personenwagen I. und III. Klasse,28 Personenwagen III. Klasse, 6 Gepäckwagen und 10 achträdrige Güterwagen.

Einer weiteren Bestellung bedars es für jetzt nicht, da die zunächst bevorstehendeAusdehnung der Fahrten von Breslau über Liegnitz hinaus bis Bunzlau eine Vermeh-rung obiger Zahl der Personenwagen nicht erfordert. Auch werden die 10 achträdrigcnGüterwagen dem nächsten Bedürfnisse wohl genügen. Dagegen hat sich schon jetzt dasBedürfniß mehrerer Viehwagen und offener Lastwagen herausgestellt. Wir ließen anfangsnur 30 offene Lastwagen und 2 Pferdewagcn anfertigen, da keine Offerte unter 330 Thlrn.st Stück von den erftern und 700 Thlr. st Stück der letztern erreicht wurde. Neuerdingshat jedoch der Stcllmachermeister Finkernep in Breslau, der die ersten Last- und Vieh-wagen in tadelsfrcier Beschaffenheit geliefert hat, den Zuschlag auf noch 34 Lastwagen,4 Schweine- und 4 Pferdewagcn zu den ermäßigten Preisen von resp. 300 Thlrn.,355 Thlrn. und 556 Thlrn. st Stück erhalten.

Die für die Personen- und Güterwagen erforderlichen Achsen und Näder sindgrößtenthcils (150 Satz) von den Fabrikanten Michiels k Co. zu Eschwcilcr für denPreis von 240 Thlrn. pro Satz lrunoo in den gedachten Wagen-Bau-Anstalten geliefert.

Bciu-Capital.

Nach dieser Uebersicht desjenigen, was zur Ausführung der Niedcrschlesisch-Mär-kischen Eisenbahn-Unternehmens in seinen Hauptrichtungcn bereits geschehen ist, dürftees nicht überraschen, daß der Betrag von 4 Millionen Thalcrn am Ende des Jah-res 1844 bereits verausgabt war und daher eine neue Einzahlung gefordert werdenmußte. Ueber die Frage, wie viel Bau-Capital im Ganzen zur Ausführung der Niedcr-schlesisch-Märkischen Eisenbahn erforderlich sein werde, läßt sich noch keine genaue Be-stimmung mit Sicherheit treffen. In den M 6, 7 und 8 der Statuten, so wie in derAllerhöchsten Bestätigungs-Urkunde vom 27. November 1843, ist zwar ein Capital von8 Millionen für die Strecke zwischen Breslau und Frankfurt und von 2 Millionen fürdie Anschlußbahn an die Sächsische Grenze festgesetzt. Aber diese Festsetzung ist ausdrück-lich nur als einevorläufige" bezeichnet, indem damals noch keine Ermittelungen statt-gefunden hatten, welche den Kostenaufwand des ganzen Bahnuntcrnehmcns genau erkennenließen. Diese Ermittelungen sind jetzt vorgenommen, und ist darnach ein Anschlag von