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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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GeuSanff.

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überreichte, schnitt dieser ihn in 4 Teile und reichte jedem ein Stück.')Bei dem nächsten Aktns bittet der erste für sich und drei eindcrc nindie Erlaubnis, als Lehrer auftreten und vom Katheder herab docicrcnund examinieren zu dürfen, um zu zeigen, „was sie in der Dialektikleisteten". Sic losen um die Themata. Der erste muß einen Vor-trag über die erste Gcsetztafcl Mosis halten und dann die übrigenexaminieren. Diese behandeln dann ähnliche Gegenstände. Nach„diesem gegenseitigen Unterrichte" teilt der erste Acpfcl und Birnen,mit Rosmarin und Muskatnuß verziert, aus. In den letzten fünfJahren nimmt Geusanff planmäßig die Themata ans Ei«, ck« okkieiis,und folgt dabei dem Gange dieser Schrift. Den meisten Stoff gibtnatürlich das dritte Buch, welches für 2 Jahre ausreicht. Die Dis-putierenden treten mit allerlei Attributen auf. Als einer über dieprncksrttia. handelte, hatte er einen Spiegel und ein Fernrohr, undbei demselben Thema traten drei in Fraucnklcidnng auf, um dieethische, ökonomische und politische Klugheit zu repräsentieren »nd zubehandeln. Wer über die Gerechtigkeit im Frieden handelt, tritt mitdem oorpns.juris auf; gilt es die Gerechtigkeit im Kriege, so stellter sich mit gezogenem Schwerte hin. Der die Wohlthätigkcit Be-handelnde hat einen Geldbeutel und Korb und übt dann auch dieseTugend praktisch durch Verteilen ans. Der kriegerische Mut wirddurch Schwert und Speer angedeutet. Wer über das Maßhalten inScherz und Spiel handelt, tritt mit Spielbrett, Würfeln und Ballauf. Das Maßhalten in Kleidern :e. stellt ein sehr elegant gekleideterSchüler dar. Den aus dem Cicero entnommenen Thcmaten wird hinund wieder noch ein anderer Gegenstand, gewöhnlich metrisch nach Virgil,hinzugefügt; z. B. ciir kölnischer Bauer unterhält sich mit dem Erz-bischof über „den gegenwärtigen kölnischen Krieg"; oder einer fragteinen vertriebenen Pfälzer, warum er in die hiesigen Gegenden aus-gewandert sei; ein heimgekehrter Bote, nach Neuigkeiten gefragt, er-zählt von Unglücksfällen :c. Die Heirat Josephs und der Mariawird von vier Personen ausgeführt, die den Joseph, die Maria, denEngel Gabriel und das lVnmon vorstellen. —

Eine Eigentümlichkeit damaliger Zeit ist, daß die Abiturientenhäufig erst nach längerer Zeit, öfter nach einem Jahre, zur Universitätgehen. Auf diese Sitte und das Vcrhältniß solcher zur Schule beziehtsich tz 25 der Schulgesetze: „Wir »vollen auch, daß diejenigen stnckiosi,so uck pndU«u promovirt, allhicr eine Zeitlang verharren »vollen, die

'> Geusauf saunuelte die unter seinem Rektorat gehalten Reden undDisputationen in einem besonderen Hefte, das aber nicht erhalten ist.