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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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732 s 74. Die Stadtschule »ach der Auflösung des Gymnasiums.

dcr Logik. Mehrmals wird ausdrücklich bemerkt, daß diese Dispntntioucu geschehen, „um am Schlüsse des Halbjahres die Reife zurUniversität zu erlangen".

Ferner hat Gcnsauff die den Versetzungen folgende Schlnß-feicrlichkcit vorzugsweise als Mittel benutzt, den Zuhörern den Stand-punkt dcr Abiturienten anschaulich zu machen. Dieser Schluß bestandnämlich weniger in eigentlichen Reden oder Deklamationen, an denenalle Klassen Teil genommen hätten, als in Disputationen und gegen-seitigem Examinieren. Sind Abiturienten in genügender Anzahl da,so beteiligen sich fast nur diese an dem Aktus; sonst noch besondersdie durch Prämien ausgezeichneten Primaner. Eine Ausnahme ist,daß einmal auch ein als erster nach Prima versetzter Sekundanerein lateinisches Lobgcdicht auf die Musik vorträgt. Das geschahnach dein zweiten Examen, das Gcnsauff abhielt. Es wird sichweiterhin zeigen, wie man diesen Aktns, außer durch den Gesang(um dessen Hebung sich zuerst Gcusanff sehr eifrig bemühte) beimBeginn und Schluß, interessant erhielt. Bei der ersten Schlußfcicrtreten zuerst drei auf, von denen einer den Sallust, dcr zweite denCicero vorstellt, die sich gegenseitig mit Vorwürfen überhäufen; dcrdritte crmahnt zur Eintracht. Darauf hält ein anderer eine Rede anKaiser Ferdinand III. nin Wiederaufnahme vertriebener Böhmen.Endlich treten vier auf, von denen zwei aus dcr Pfalz vertriebeneBauern, dcr dritte eine Pfälzer»? vorstellte. Diese bitten in lateinischenVersen den vierte??, den Bürgermeister von Duisburg, um Aufnahmein die Stadt. -) Gibt dies mehr ein Bild von dcr bis dahin üb-liche?? Weise, so trete?? schon bei dcr zweite?? Entlassung, Herbst 1639,die Veränderungen hervor. Einer dcr drei Abiturienten macht denReator ma»'?iik?a??s einer Universität und examiniert die beidenandern in Theologie, Philologie und Philosophie, „damit sich zeige,ob sie reif wären". Ostern 1640 treten vier auf, um Disputationenzu halten. Dcr Preis ist eil? Apfel mit der Aufschrift? Ost????-stnäiosissUno. Der erste hält einen Prolog über den Apfel dcrEns. Die Themata der Disputationen sind? Die guten Werke, dasheil. Abendmahl, die Kindcrtaufc. Als an? Schluß der erste, dcrvon de?? andern zu??? Preisrichter ernannt war, den Apfel dein Beste»

herausgegeben hatte (Oben S. 722). — Eine solche katechctischc Disputationüber das erste Gesetz Mosis handelte über Götzendienst, Magie, Bezanbernng,Anrufung der Heiligen.

Als Nachahmung dcr Rede Cieero's pro ZllnrosIIo. Virx.

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