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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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8 65. Die evangelischen Prediger.

17. Dr. Maternus Hcidcrus kam von Basel. Er wurdemit demselben Gehalt wie sein Vorgänger, aber vorläufig nnr auf zweiJahre angenommen und mit der Bedingung, daß er keine Neuerungeinführen solle, es sei denn mit zuvorcrlangtcr Bewilligung des Rates,lieber seine Beteiligung an der Bilderstürmern wird später zu redensein. Am 17. Dez. 1613 ist er noch hier Prediger, 0 aber nichtlange darnach wurde er wegen seines Lebenswandels entlassen. Diescrgicbt sich aus einem Schreiben der clevischcn Regierung an denhiesigen Rat, in welchem sie sich nach ihm erkundigte.^) Späterwurde er Katholik. ^)

18. Krnithoven erhielt 300 Dalcr nebst den gewöhnliche»Zugaben; vierteljährliche Kündigung ward beiderseits vorbehalten.

19. Wilhelm Balduin war vorher Prediger der heimlichenGemei nde in Köln; nach der Stadtrcchnung erkundigt man sich beiderselben über ihn. Im Jahre 1630 schrieb er an den WcsclcrPrediger Brantius den oben mitgeteilten Brief über seine Vorgänger.In Zinkgräf, Deutsche Apophthegmata III p. 172 werden einigeAussprüche von ihm erwähnt.

30. Am 17. Juli 1619 wurde Thcodo r n s H a v enbcrg nachdem Tode Rongcs berufen; er war der Sohn des Johannes Hävenbcrg, verstorbenen Predigers zu Wesel; aber er scheint die Stellenicht angetreten, sondern schon vorher schriftlich aufgekündigt zu haben.An seiner Stelle wurde dann am 14. November Johannes Wichel-Hausen aus Elberfeld gewählt. Unter dem ö. Dezember 1630 wird in denRatsprotokollcn gesagt: Nach Mitteilung der drei hiesigen Prediger habendie Acltcstcn und Vorsteher der Gemeinde zu Goch begehrt, daß man ihnenden Joh. Wichelhanscn als Prediger dorthin folgen lasse; sie hieltendarum an, daß man solches bewillige; der Rat ist einverstanden

asllis Marianus st post guinciusuninm all proksssionsin tlleolnAiasvoeatns snas psr XXII annos partes so stnllio, sa Alls, sa iiillustriaallministravit, nt non tantnm patris tlaspari asllis Nartinianas pastorislanllss sxasnuarst, ns llieam sapsrarst, ssll st aesrda saia anllitornmlaetn st sui llssillerio aaao sase. XXVIII llseellsrst. Er fügt hinzu,daß er auch als Abgeordneter der Stadt Bremen auf der Dordrcchtcr Synodegewesen sei, nach Henrich Ludolf Bemhems holländischem Schulen- und Kirchen-staat, I >4 p. 68! und Joh. Lanr. Mosheim in uotis all lost. Ilalssüspistolas paZ. 420.

0 Stadtrechnnng: Maternus und Herr Peter, Prediger, bei den GefangenenimTnrm gewesen. 0 Rathausarchiv, ch Nach Withof sah 1623 schrieb ertlisoloAiearum gnasstionnm inisesllanearnm, dem Schitltheißcn, den Bürger-meistern zu Duisburg und seinen Amtsgenossen Rongins und Scriverius imJahre 1612 gewidmet. Darin nennt er den Scrivcr einen Prediger an Sk.Marien.