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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Tripel. Steinkohlen.

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Wageschrcibcr Joannois, der einen Schurfschein auf Köhlen er-schlichen habe.

1748 wurde auf Spczialbcfchl Aufklärung verlangt — weilnach einem Königlichen Reskript «!. <1. Berlin, 26. März, in? Duis-burger Walde gute Kohlen gefunden seien — ob Feuerung für dieGarnisonen von Wesel und Geldern daher genoininen werden könnte.Darauf wurde gemeldet, es sei jetzt wieder seit 1'/» Jahren gesucht,vor zwei Monaten etwas von einer der Kohle gleichkommendenMaterie gefunden, aber sehr tief und noch tiefer, als der nicht weitdavon fließende Rnhrstrom.

Die folgenden Kriegsjahrc lenkten die Aufmerksamkeit von der-gleichen Projekten wieder ab; auch waren Fabriken mit sicheren?Grundlagen hier angelegt und begannen schnell emporznbliihcn.Aber gegen Ende des Jahrhunderts kommt man noch einmal aufden Bcrgwcrksbctricb zurück, wie sich ans einer Eingabe desMagistrats von? 8. März 1796 an das Obcrborgamt zu Wetter cr-gicbt. Ei?? gewisser Kimmichcl hatte vom Bcrgnmt eine?? Schürf-schein erhalte?? und wollte den Steinbruch als Arbeitsfeld bean-spruche??. Aber der Waldmcicr verlangte Kantion — wohl dafür, daßetwaige Schäden an den Bäume?? ersetzt, und daß schließlich das Feldwieder planiert würde. Dagegen erhebt das Obcrbcrgamt Einspruchals gcgei? eine Anmaßung. Aber der Magistrat unterstützte denMeier? „Der Kimmichcl brauche sich nur ordnungsmäßig zu melden;man hätte ihn? sogar angeboten, er solle den Steinbruch übernehmenund für die Stadt Steine liefern und so sich etwas verdienen, da-neben könne er schürfen. Aber das wolle er nicht; er scheine einervon den Goldmachern zu sein, die für jedes Pfund Gold, das sieglaube?? produzieren zu können, zwei Pfund Borschuß verlangen,und dazu wollten sich bei ihnen keine Liebhaber finde??".

Mit dieser drastischen Erklärung schließen die Akten über dieDuisburger Bcrgwcrksbctriebc in früheren Jahrhunderten. Lauterverfehlte Unternehmungen haben wir vorgeführt; aber es ist doch auchwohl förderlich zu erfahren, ans wie viele?? Irrtümern und Ver-fehlungen das, was wir heute wissen und können, aufgebaut ist. ImJahre 1819 wurde der Steinbruch wieder in Betrieb genommen.Während das gewonnene Material früher zu??? Bau der Stadt-mauern und Häuser verwendet war, wurde es nun zun? Straßenbaubenutzt; aber es erwies sich in? Laufe der Zeit — von eine??? Bau-Kondnktcnr war dieses Bedenken sofort erhoben — als zu weich gegen-über dem immer schwerer belasteten Fuhrwerk auf unser?? Straße??,