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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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H 61. Waldordnung und Waldbenntzung.

ihm aber nicht gelingen. Er werde die Miete der Scheuer abführenund seinen Ersatz an der vorhandenen Tripclcrdc suchen müssen;was dann etwa an Geld übrig bleibe (!), könne in der Kämmerei-rcchnung gebucht werden. „Und wollen wir hierüber nicht weiterbehelligt sein." Allenfalls (trotz des Ucberschusscs?) muß Magistratusseinen Regreß an den Auktorcs, welche die Tripelerdc als eine Stadt-rcvcnuc angegeben und begehrt haben, suchen und sich an diese halten.

Man kann nur mit dem Dichter sagen: (juistguiä ckolirnntrsgas, plomuntnr .4olnvi. Daß der Magistrat kein Regal ver-langt, und daß der Schultheiß sein Lob mit einer bedenklichen Ein-schränkung versehen, und daß man trotz alledem eben von der klevischenDomänenknmmcr ans heißhungrig das Regal betrieben hatte, daswurde gütig übersehen. Das Schreiben war an vielen Stellen unter-strichen und so dem Kriegsrat zugeschickt. Der mußte wohl wissen,daß der Magistrat hier mehr Sündenbock als Sünder sei, und daß,wenn die klevischc Regierung nicht mehr belästigt werden solle, anchdie Stadtkämmcrei nicht belastet werden dürfe (denn damals war dieSelbstverwaltung, auch in den Städten, vollständig beseitigt). Erwies daher ans den Prediger Roß hin als ans denjenigen, beiwelchem die Sache ablagern könne; er schrieb: Dem Magistrat wirdam besten bewußt sein, inwieweit die unterstrichenen Passagcs sichin der That also verhalten, und ob er sich jemals mit diesem Werkabgegeben, inglcichcn, wer die Anktores davon, sind, als an welcheder Prediger Roß zu verweisen; maßen dicscrhalb der Kümmeret,als einer gleichfalls königlichen Kasse nichts angemutet, noch dieKosten daraus genommen werden können.

Damit war die Sache für die Behörde abgcthan; Pastor Roßwir d die Tripclcrdc selbst haben wegschaffen lassen müssen, vielleichtinsofern von der Stadt unterstützt, als sie ihm einen nahe gelegenenOrt zur Ablagerung anwies.

Inzwischen hatten Bürgermeister, Schcffcn und Rat von lautenan den Magistrat zu Duisburg geschrieben: Durch ein Kammer-rcskript sei den dortigen Pfcifcnbäckcrn bekannt gemacht, daß in deinDuisburger Walde sich gute Porzellanerde gefunden habe; es seidenselben aufgegeben, sich nach Duisburg zu verfügen und zu unter-suchen, ob diese Erde sich zu ihrer Fabrikation eigne; man bitte,denselben behilflich sein zu wollen. Es wird erwidert, es sei wohletwas Erde da, aber keine gute.

Nebenher ging die Kohlcngräbcrci weiter. 1746 richtet derMagistrat eine Beschwerde an das märkische Bergamt über einen