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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Dicdrich von Dinslaken, Kämpfe zwischen Cleve nnd Berg. 295

wurde unter anderm das Kirchspiel Mülheim a. d. Ruhr zu Pfandgesetzt. Alle llutcrthancn van Cleve und Mark, die die Grafen jetzthätten, oder später haben mächten, auch die Stifter Essen und Werdensollten im bcrgischcn Gebiete zu Wasser nnd zu Lande zollfrei fahrennnd sicheres nnd freies Geleit haben. Ans den Wiltbann in Clevennd Mark leiste der Gras von Berg Berzicht, wo er nicht auch dieGerichtsbarkeit habe. Natürlich mußte er auch die 2409 Mark ausdem Zolle zu Kaiserswerth dem Dicdrich von der Marl bewilligen,sowie auch die Berechtigung seiner Nachfolge in der Herrschaft überdie Mark anerkennend)

Der Ausführung des Friedensvertrages widersetzten sich dieSöhne des Grafen Wilhelm von Berg, namentlich der älteste, Adolf,dem der Batcr bereits Ravensberg überlassen hatte. Er unterstützteEvcrhard von Limburg in einer an sich unbedeutenden, aber folgenreichen Fehde gegen Dicdrich van der Mark; dieser fiel nämlich am

14. März 13'M vor Elberfeld, van einem Pfcilschuß tätlich getroffen.Seinen ganzen Besitz erbte sein Bruder Adolf von Cleve, der nunCleve nnd Mark vereinigte. Er söhnte sich am 3. November 1399mit Adolf von Ravensberg und seinen Helfern aus und schloß auchnamens seiner Fchdegenossen, nämlich seines Oheims Dicdrich vonder Mark, seines Neffcü Engelbert von Nassau, der Stadt Duis-burg nnd anderer Friede, st

Aber ins bcrgischc HanS kehrte der Friede noch nicht ein.Adolf von Ravensberg erhob sich aufs neue gegen seinen Batcr; ja,er ließ ihn am 11. Dezember 1493 gefangen nehmen nnd suchte sichin den Besitz der Lande zu setzen. Der Batcr entkam und am

15. Mai 1499 wurde der Sohn in die Rcichsacht erklärest auchder Graf von Cleve bekämpfte ihn im Interesse des Batcrs.st Aberdieser entschloß sich, lieber auf sein Recht zu verzichten und denFrieden herbeizuführen nnd vereinbarte ihn am 2. Juli 1495. stDer Herzog behielt nur Düsseldorf mit seinem Zoll und wenigeandere Besitzungen; das übrige überließ er seinem Sohne, der nunals Junghcrzog von Berg regierte. Gleichzeitig kam auch die Sühnemit Cleve zustande. Duisburg hatte sich durch die Zahlung von119 rhcin. Gulden von Adolf von Ravensberg um Pfingsten 1495Sicherheit erkauft. Reynard von Landsbcrg und Wetzcl vam Locbekennen im Namen des Junghcrzogs Adolf von Berg und aller seinerHelfer der Stadt Duisburg, daß ihre Ackcrpferdc, Karren, Wagen,Pflüge, Kühe, Schafe, Knechte, Bankrechte, Hirten und alles andere

st Lac. III um. st Lac. III 1071. st Lac. IV. 37. st Lac. IV 34.st Lac. IV 38.