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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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396 Z 49 Duisburg unter Engelbert III, und Diedrich von Dinslaken,

Gesinde, die zu den erwähnten Dingen gehören, in ihrer Feldmark,nuinentlich auch im Cussclcr Feld nnd uns den Werden und in de»>lämpcn, die nin die üinhr liegen, nnd mich in der Wuldmurk Sicherheil Hude» sollten.')

Doch wir Huden nuch Einiges nachzuholen. Es- is> vdcn erwähnt, duß Duisburg >693 nuch deni Tode Engelberts dein Diedrichnun Dinslaken zugefallen wur. Dieser Domherr ledtc nicht geradesehr geistlich; er wur viel un weltlichen Händeln beteiligt. DuSdruchlc ihn, wie früher seinen Bruder Engelbert, oft in Gcldvcrlegc»heil, lind so mußte mich ihm die Studt wiederholt Beihülfc leisten,znm Teil uns seine blossen Bitten, zum Teil gegen Entgelt. Sogcwunn sie mich das Schnlthcißcnumpt. Im Juhre 1697 verkunflcer dasselbe mit der Bogtci sumt Zubehör von Holz nnd Eicheln für869 Gulden un Henrich Panels Bcrndsson und Dcrich BenSheim-i»nd nicht lunge durnuch un Everhurd von Essende, derzeit Studtschreibet', zu "Nutz »nd Behuf der Studt Duisburg.") Im Juhre1699 und 1499 leistet die Studt dufür un die Borbesitzer Zahlungen.')Uebrigcns scheint Diedrich die geistlichen Weihen nicht einpfungen zuHuben: denn in den Bcrträgcn mit Adolf im Anfang der neunzigerJuhre sieht er mich immer den Füll vor, duß er eheliche NachkommenHuben werde. Dieser Füll trut über nicht ein; und so geht er gegenAblauf des Jahrhunderts duzn über, Bestimmungen für die Zukunftzu treffen. Am 9. Junnur 1699 schreibt er dem Rat der Studt,duß er es zufrieden sei, wenn sich dir Studt nuch seinem Tode zuAdolf von Cleve halte; um selben Fuge über fordert er BürgermeisterSchöffen nnd Nut nnd gunzc Gemeinde von Duisburg uns, seinemNeffen Engelbert von Nussun, Domprobst zu Münster, zu huldigen nndzu schwören, mit der Bedingung, duß sie uns sein Erfordern sich sofortwieder ihm zuwenden sollen.") Diese Anordnung ist in Kraft gctreten, wie wir aus den noch vorhandenen Studtrcchuungcn von1499—1493 ersehen; denn schon in der Rechnung von 1699/1499werden unterschieden ons jonler vun "Nussun und ons jonker Diederich.An jenem 9. Junnur 1699 hatte Engelbert zugleich erklärt, duß sichdie Bürger von Duisburger zu jeder Zeit, wann sie wollten, wiederzu Diedrich von der Mark wenden könnten, ohne Rücksicht uns dieihm oder seinen Erben geleistete Huldigung.") Er scheint später freiwillig Duisburg aufgegeben zu Huben; 1496 heiratet er Johanne,Erbtochter Johanns II., Herrn von Lecke nnd Breda nnd brachte

9 8a.lv. 9 84. . 4. 5tig ^4, g. 44. 9 84. 59. 9 Stadtrechnunq,9 8alv. 84. ^4. 51 II. 9 8alv.