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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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H IN. Duisburg »ittcr Lotbar und de» Hohenstaufen,

traten gegen dm Kaiser mich viele sächsische Fürsten und namentlich der Erzbischof Adalbert van rUlainz mif. Ein wüster Kriegwurde bis kl 19 geführt, voller Friede trat erst ll22 durch dasWormser Konkordat ein. In diesem Kriege muß Duisburg ansSeiten des Kaisers gestanden haben. Eine spätere Urkunde sagt,Adalbert von Mainz habe die Duisburger Kanslente mit Zöllen ansblossem Hast gegen den Kaiser bedrückt. H Diese Stellung Duisburgszum Kaiser wird nur dadurch auffallend, dag Köln und Mainz zurGegenpartei hielten, während sonst die Städte unter Heinrich IV.und Heinrich V. die Sache des Kaisers verteidigten. Heinrich vonLimburg starb 1119: ihm folgte sein Sohn Walrnm Paganns>1119—k139), der sehr empor kam, als nach dem Tode Heinrichs V.i112.ö) Lothar von Snpplinbnrg König wurde. Da Gottfried vonLöwen dem hohenstanfischen Gcgenlönig anhing, so wurde das Herzogtum von Nicdcrlothringc» ihm wieder entrissen und 1128 ans jenenübertragen; doch behauptete Gottfried seine Rechte in Brabant undführte auch seinerseits den Herzogstitel weiter.-) Lothar zeichnete denWalram von Limburg in demselben Fahre anch ans dem Reichstagi» Aachen ans. Ans dem nächsten Jahre 1129 stammt die ältesteUrkunde des Duisburger Archivs, welche ihm den Besitz des Forst-meisteramtes im Rcichswalde bei Duisburg bezeugt.

sk I». Duisburg unter Lothar und den Hoheuftaufeu.

Wogtei der Liuiburger.

Der Herzog von Limburg forderte als Forstmeister für dieBenutzung des Steinbruchs in dem Walde eine Abgabe von den Be-wohncrn Duisburgs, die sie zn zahlen sich weigerten; sie beriefen sichauf ihr altes Recht und verlangten die Entscheidung des KönigsLothar. Dieser erschien am 8. März 1129 mit einem großen Ge-folge: Die Bischöfe von Blinden, Osnabrück, Münster, Utrecht undHalberstadt; von Weltlichen außer dem Herzog von Limburg dieErafen Gerhard von Geldern, Arnold von Cleve, Hermann vonKalvcrlage, Hermann von Salm, Otto von Rheineck, Florenz vonHolland, Gerhard von Hochstaden, Bernhard von Hildesheim, Gott

9 Lac. I MI. -) Ernst, Ilist.oire ü» lumliunr«' III z>. 17 f.

'l vcrd » nI. Grschichic der Stadl Duiibaig. w