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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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s 35. Die ältesten Nachrichten.

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brcnmmg als Zeichen des Heidentums van der Kirche und demStaate verfolgt und mit Strafe bclcgtT) Mit der Einführung desChristentums also hat der Lcichenbrand auch in hiesigen Gegendenaufgehört.

H 35. Die ältesten Dachrichten.

Der Name unserer Gegend kommt zuerst 374-) vor: dmxnnasonosi Diznsuncz in rao-nnra Ist-tumornni — die Sachsen nieder-gemacht im Gebiet der Franken - - heißt es bei den Chronisten. Ammiauns Marcellinus berichtet über eine Sachsennicderlage aus jener Zeitfolgendes: Die Feinde waren über den Ozean gekommen und inEile zum Grcnzwall gezogen. Den ersten Ansturm hielt der in langemKriegsdienst erprobte Nanncnns aus. Aber diesmal im Kampfe mitdem todesmutigen Bolkc selber verwundet, mußte er bekennen, daß erihm nicht gewachsen sei. Er benachrichtigte hiervon den KaiserBalcntinian; worauf Severus mit ausreichender Mannschaft zuseiner Hülfe gesandt wurde. Dadurch wurden die Barbaren nochvor dein Kampfe so erschreckt, daß sie sich nicht entgegenstellten,sondern, von dem Glanz der Adler und Feldzeichen geblendet, denFrieden zu erkaufen suchten. Er wurde ihnen gewährt unter derBedingung, daß sie junge Mannschaft gegen Sold zum Kriegsdienststellten. Als diese in großer Zahl eingereiht war, kehrten die übrigenzurück. Aber heimlich sandten die Römer Truppen ans, um in einemabgelegenen Thalc die Barbaren, wenn sie sorglos vorüberzögen, zuüberfallen und mühelos zu vernichten. Aber es kam ganz anders,als sie erwartet hatten. Da die Straße in der Nähe des ausgc-gcwähltcn Platzes sich in zwei geteilt hatte, hatte man an der einenFußvolk, an der andern Panzcrreitcr in den Hinterhalt gelegt. Andem Fußvolk zogen die Sachsen vorbei; da stürzten einige Römervoreilig aus dem Hinterhalt und wurden von den Sachsen ge-worfen, doch scharen sie sieh mit den übrigen aufs neue zusammen,

st Nach Lindcnschmit (Handbuch der deutschen Altertumskunde S. 1l)K)war der Brauch des Leichenbrandcs selbst bei den westlichen Deutschen bereitsvor dein 5. Jahrhundert erloschen. Daß die Gräber au der Friedrich-Wilhelm-straße sräukisch sind, ist unzweifelhaft; ob aber die am Walde einer früheru oderspätcrn Zeit angehören, fränkisch oder sächsisch sind, kann ich nicht entscheiden,st Bei Hieronymus: Cassiodor lOrosins VII, 32) giebt 373 an.