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Es ist vbenH dargelegt ivorden, daß vielleicht »>» 1295 dieNiederlassung in den LNanerring gezogen wurde, und daß 1489 infolgevon baulichen Berändcrnngen ein neuer Bertrag mit der Stadt adgeschlossen wui'do. Ilm jene ^st'it befand sich dort nachweislich dasOrdenshans, die Kirche, ein Beinhaus, Stallung und an der Stadt»icincr cin Wachthans.
"Nach Ausweis der Karte von Braun und Hogcnbcrg war dasOrdenshans cin hohes mehrstöckiges Gebäude, wie das ja auch ausdem Bertrage von 1489 hervorgeht, in seiner Längcimnsdehnnng nachNorden und Süden gerichtet, während die Kirche rechtwinklig dazunach Westen sich erstreckte. Es war nach der Karte eine Doppcltirchc, zwei Schiffe mit je einem gleichmäßigen Dache und je einemTurin an der Ostscite liefen nebeneinander her; der Südtnrin wirdauch bei Wassenberg ei wähnt. Auch hier gab es in älterer Zeit zweiProvisoren, später zwei Kirchmeister, deren Aufsicht das Kirchengntunterworfen war. lieber die innere Einrichtung erfahren wir nicht viel.
Nach Withof wurde 1475 cin neues Chor an der Kirche er-baut. Sonst sino nur noch einige Nachrichten in der Chronik desWassenberg erhalten, die wir zum gröftten Teil folgen lassen, weilman so recht daraus sieht, wie groß in jener Zeit der Eifer zuäußerer Ausschmückung der Kirche und des Gottesdienstes war.
1475, sagt er, wurden die Bilder, die auf den Balken stchn, von denKindern des Sander Tack geschenkt; von Duisburg wurden sie nachRheinbcrg gebracht und gewcihct; „ende dair wart aflait (Ablaß) togcgewen." Der Konithur Ainclnnk schenkte ein Glasfenstcr an derOndscitc des Chors, „dair die vier marschalken in stacn". Auch wurdein diesem Jahre der erste Predigtstuhl gemacht; vorher pflegte derPriester hinter dein Altar unserer l. Fran ans der Treppe zu stchn.
In demselben Jahre wurde eine Stiftung gemacht, um alleTage U. l. Frauen Lob zu singen (wovon der Koinmcndnr und dieHerren sowie auch die Küster jährlich eine bcstimintc Rente haben,die die Kirchmeister ausrichten. Früher war nur Samstags jenesLob gesungen worden).
1479 wurde von den Kirchineistern die Bibliothek hergestellt.
1487 ließ Joris Tack, ein geborener Duisburger, der in Kölnwohnhaft war, St. Annen-Altar machen.
1509 um Palmsonntag (12. April) wurde „der Berg vonCalvnrien" auf dem Kirchhof gemacht, von demselben Schcnkgcbcr.-luch dazu wurde großer Ablaß von einem Legaten, der zu Köln
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