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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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8 M. Marienkirche und Jeliannitcr-i7rdcn>

war, gegeben, „as die Bulle bat nitwihst, die die Kirkmeistcr dnirvan hcbbcn".

l7i06 wurde ein Marienbild auf dein Rund der Halle vaneinem gclwrcnc» Duisburger, der zu Köln wvhute, aufgestellt; chees den Rhein hinabkam, war es bereits in Kvlu geweiht. Auchhierfür war Ablaß gegeben. „Des andern dachs na S. Bytzdach(16. Juni) legen den avcnt umtrent st nren quam ein grvet dann-weder mit einen scir graten regen. Als nu der knster van der kirtcnO. l. Bronwcn lnddc (lautete) legen dat weder na gaeder gewoendc(kuch-nia tran^o in der Ucbcrschrift van Schillers Glocke), in denluddcn barsten die alremcistc (— größte) kloick, dat groit schade was;wilke klock was gegntcn gcwest anno damini 1621."

2-1. Februar 1st07 ivnrde zum erstenmal das Gedächtnis fürJohann Ghm gefeiert, das mit sieben Messen gestiftet war.

1st07, den 26. Juli wurde die Treppe mit der Stiege vorSt. Maricnkirchhof begonnen.

Am 7. September wurden die Glocken entzwei geschlagen, dicin St. Maricntnrm hingen; die größte wog 2st Zentner und 67dic andern drei wogen 22 Zentner.

Am 16. ließen die Kirchmeistcr drei neue Glocken in dem Hofebei Hngcnturm gießen durch Meister Jan von Andernach, der zuKöln wohnte; dic größte von den neuen wog wieder e. 2st Zentner.

1st08 ans St. Bernnrdus (20. August) wurden dic drei Gluckengcwcihct und getauft von dem Komthnr; die größte bekam den NamenMaria, die nächste Johannes der Täufer, dic dritte Anna; ende dairwoerden gegewcn van dengocncn, dic dic kcrkmeistcr hadden gcbcdcntoc gevacdcr, 28 gul.

Am 28. August wurde dic größte Glocke aufgehängt und zuerstgeläutet, dic beiden andern am 2. September. Am 1-1. April 1st08kauften dic Kirchmeistcr eine neue Schelle, die 261 wog nnd27'/z Goldgnldcn kostete; „dicsclvc Schelle dachten ik, brocder JanWasscnberch, in der Gcrkamcren nac nriddagc bi biwcsen ineister JanAlgert kcrkmeistcr ende Jan Hegman knster ende wart geheiten Maria."Den andern Tag wurde sie in den Turm zu den übrigen gehängt.Im Mai wurde eine neue Kapelle begonnen, die von einer Bürgerinder Stadt, Swenc Ghmmcn zu Ehren „onscr licvcr Brouwen therNoct" gestiftet war. „Dicsclvc joncfcr hat dic eappell bcrcnt (mitRenten ausgestattet) ende gcmakt einen crflikcn Bicarium tcn ewigendagcn ende voirt gesirt (geziert) mit kellik, misboik, ornamenten cndandern siraten".