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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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Der Burgplatz.

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damals auf das Erdgeschoß und den Bodenraum angewiesen war. 1836aber sah jenes sich genötigt, wegen Banfälligkeit des Rathauses undwegen Mangels an Raum, auszuziehen, wollte aber nach Anweisungdes JustizfisknS die bisher benutzten Räume des Rathauses nichtausliefern, sonder» erklärte sich für Eigentümer und verlangte Ent-schädigung. Die Stadt widersetzte sich, zumal da sie von demMinisterium des Innern unterstützt wurde. Erst 1840 wich derIustizfiskus unter der Bedingung, daß ihm gegen entsprechende Ent-schädigung Mitbenutzung des Gefängnisses gestattet werde. Das Gericht wurde in das Haus des Gcrichtsdirektors Buhl auf die Bcck-straßc n. 49 verlegt, von wo es 1876 in das neue Land und Amts-gericht hinüberzog.

Zu dem Rathausc gehörten, wie gesagt, auch die am Wcinhaus-mnrkt liegenden Häuser. Der Weinhausmarkt stand auch schon inalter Zeit mit dem Knüppclmarkt in direkter Verbindung: Schon ineiner Urkunde von 1457 wird ein Haus erwähnt, daß zwischen denzwei Straßen liegt, die vom Knüppelmarkt kommendoch wird dieGasse schmal gewesen sein. Zwischen den an dem Wcinhausmarktund der Pfcffcrgassc einerseits und den an der Burg liegendenHäusern anderseits befand sich ein freier Raum; der nach der Kirchehin gelegene Teil hieß der Grashof, weiter nach dem Rathause lagder Stadthvf. Dieser war rings mit Pfählen umgeben; er grenztea» den Hof des Weinhauscs und gehörte den deutschen Herren, demder Magistrat dafür jährlich 1 Gulden Erbrcntc bezahlte (er wirdwohl zur eisten Wohnung der deutschen Herren gehört haben). Aufdemselben wurde allerlei gelagert, für das man augenblicklich keinenbesseren Platz hatte; dort wurde Bauholz für die Stadt zugeschnitten,Brennholz für Rathaus und Wachtlokalc klein gehauen; im Mai 1594hatten die Holzabfällc den Stadthof dermaßen erhöht, daß 28 Karrenvoll weggeschafft werden mußten.

Wo jetzt der RathauSbvgen sich öffnet, befand sich vielleicht die--chulgasse, an sie schloß sich nach dem Knüppclmarkt hin mit der Vorder-seite nach dem Wcinhausmarkt die Weinschulc: Schule war nicht nursin zum Unterricht sondern jedes andere zu Zusammenkünften be-stimmte Lokal >in vielen holländischen Städten gab es eine Dobbel-schule, ein städtisches Hans, in dem allein das sonst verbotene Würfel-spiel erlaubt wart. Die Wcinschule wird schon iu den ältesten Stadt-rcchnnngcn erwähnt, aber ihre Entstehung wird noch viel weiter zurück-liegen. Sie hatte zwei Stockwerke; der untere Teil heißt der Keller,

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