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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Dcr Bnrgplav,

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sanft abdachenden Uferplan sich öffnen, auf dein die Schiffer ihreWaren ausbreiteten, nnd ans dein später der Markt eingerichtet wurde.Den größten Teil des Raumes zwischen Stapelthor nnd Pfalz nahmein fandbedeckter, freier Platz ein, ans dem die Reiter sich tnnnncltcn,nnd auch Turniere abgehalten sind. Leider ist uns n»r eine kurzeNachrieht von einem einzigen überkommen, das 1474 gefeiert wurde,als die einzige Tochter des Grafen Engelbert von dcr Mark mitPhilipp von Miltenberg sieh vermählte. DaS Nathans ics war schonlange an die Stelle der Pfalz oder Kurie getreten) wurde dazu desonders ausgerüstet, die »inliegende» Häuser geschmückt, um die zuschauenden Gäste würdig auszunehmen: der Herzogin von Jülich zogendie Bürger zu Pferde bis Düsseldorf entgegen; die Gräfin von derMark nnd ihre Tochter, die Braut, wurden beschenkt, nnd alle dieHerren nnd Damen nnd Funker, die zn dem Feste kamen, glänzendbewirtet. Bon dem Turnier selbst sagt die Stndtrechnnng nichts, alsdaß man einige Sehilling bezahlte, um die toten Pferde aus derStadt hinansznschlcppen.

Damals also war der Platz von Hänsern umgeben. Das waraber nicht immer so gewesen, für die älteste Zeit müssen wir unsden Bnrgplatz ohne die Bürgerwohnnngen »ach dem Grat, nach demKnüppelmarkt, nach der Gcorgstraße denken, wahrscheinlich auch ohnedie meisten zwischen Poet nnd Sberftraße: nur daß dort ein Wacht-haus nnd andere, für das Herrenhaus unentbehrliche Gebäude, wieStallungen für die Reitpferde, Wohnungen für die Begleitung undTicnerschaft (mir nicht der Wirtsehastshofi sich befanden.

Es ist ausdrücklich der Zeitpunkt überliefert, wann jene Bürger-wohnnngen zuerst errichtet sind. Im Jahre 1144 erteilte König Konradvon Werden ans die Genehmigung zn den Bauten, welche die Bürger»m die Burg errichtet haben, Ivo die Pfalz nnd die königliche Kuriesich befänden.') Die Erlaubnis wird vom Schultheiß gegen Zahlungeines jährliehen Zinses erteilt sein. Dies bestätigt TybinsZ) und indem schon genannten Inventar von 1714 heißt es: Diese Häuserzahlen alle einen Zins in die Renten Dinslaken. Z

1144 also war an dcr Burg die Pfalz und die königliche Kurievorhanden.Z Pfalz nnd Kurie werden mit einander verbunden gewesen

') Lac. I 353. h Bei Teschenniacher S. 163. Leider ist darüber imStaatsarchiv zn Düsseldorf kein eingehender Nachweis vorhanden. U WennLaconiblet in der llcberschrift zn der erwähnten Urkunde sagt: Die Bürger hätten>nn die Pfalz nnd den Konigshof oder ans dem Markte daselbst Hänser errichtet,st' ist das nur znin Teil richtig. Konrads Worte sind: eclilientiones eircnxalatieun st enrinm rsZ-nlew sivs «nprn torum locnvsrnnt. Form» ist nicht

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