i;z» 8 23. Die Umwalluilg, die Gräben und die Mauern.
Kapitel 7.
Die Stadt.
H 23. Die Umwalluilg, die Gräben und die Mauer».
Wenn wir ein Bild von dein alten Duisburg entwerfen wollen,wird es angemessen sein, die Karte zur Grundlage zu nehmen,die im Atlas von Brann und Hogenberg erhalten ist, und von derwir nnfcrer Darstellung einen Abdruck beigegeben haben.
Darnach ist die Stadt von einer Mauer und einem doppelten,zum Teil sogar dreifachen Graben umgeben. Der innerste Stadlgraben reicht auf der Ostscitc vom Koblenzcrthor am Springwallbis zum Mühlcntnrm (hinter Gatcrmanns Haus) an den Fuß derStadtmauer, im Norde» und Westen und Südosten dagegen ziehtsich vor demselben ein zum Teil mit Bäumen besetzter, sanft ansteigender Grasplatz zur Mauer hin. Jenseits dieses ersten Grabenserhebt sich der innerste Stadtwall, meist mit Bäumen besetzt. Benihm liegt der zweite Graben und im Süden und Westen, von,Marienthor bis zum Koblcnzcrturm, in einer erst kleineren, danngrößeren Entfernung der Dickclsbach. Ucber diesen führte wie amMarienthor so auch am Schwancnthor eine Brücke; an letzterem warer an der nach der Ruhr gelegenen Seite ein wenig verbreitert undvertieft, dort mußten die Kähne anlegen und entladen, die etwa vonRnhrort heraufkamen. In der Nähe des Knhthors (zwischen Mülheimer- und Tanbcnstraßc) kam vom Felde her noch ein Wassergraben,der sich zum Dickelsbach wandte nach der Gegend der Bcrlörkesbrücke.Ob er mit dem Poctbache ehemals in Bcrbindnng stand (von deinich oben die Bcrmntung ausgesprochen habe, daß er ursprünglich zurStadt seinen Lauf gehabt habe), ist nicht zu ersehen, da die Karteleider die umliegenden Felder nicht umfaßt. Die Speisung derGräben wird in jenen wasserreichen Zeiten nicht schwierig gewesensein, zninal da man an der Walkmühle den Dickelsbach sperren konnte.