Druckschrift 
Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

Die Rlieiua».

dic Fähre am Brink, wo sie ins zur Eröffnung der festen Brücke am21. November 1864 blieb; dic im Jahre 1827) auf Staatskostenerbaute Straße wurde im Jahre 1868 unter geringen Verände-rungen ihrer Lage ans dic jetzige Höhe von 26'/^ Fuß hiesigenPegels gebracht. Etwas links von der Straße nach Rnhrort lagder Kaiscracker, er gehörte zum Reichshof, später zu den Domänen-giitcriu seine Größe wird 17)2,6 auf c. 166 Morgen duisburgischangegeben,'» in der Karte von 1766 auf 66 Morgen holländischlscwicl beträgt nach der Karte auch der von den Stadtmauern um-grenzte Raum). Auch in der Rheinau werden schon frühzeitig Deicheerwähnt. Auf der Grenze nach dem kleinen Hochfcldc hin befandsieh dic „körte und die lange Hegge"; mehr nach der Stadt hin lagenin alter Zeit dic Zicgelöfen der Stadt. Schon in den ersten Stadt-rechnungcn nm die Mitte des 14. Jahrhunderts werden sie erwähnt.Gebrannt wurde mit Holz, was ein festeres Produkt lieferte, als derSteiukohlenbrand. Steinkohlen kommen allerdings auch nm 1466 vor,werden aber das ganze Mittelalter hindurch hier nicht viel verwendet;man hatte ja Holz genug, war auf Kohlen nicht eingerichtet, undder Transport war teuer.

6 l Morgen duisburgisch — läb RMcn. Lagcrbuch S. 158.