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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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DaS dnissersche Kloster.

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gestiftet, erlangte besonders durch den h. Bernhard, Abt von Clairvauxseit 1115, großes Ansehen uud weite Bcrbreitnug.

Tacke stainmte aus ciueni ehemals in Duisburg sehr zahlreichen undJahrhunderte laug angesehenen uud weithin bekannten Geschlecht. Alsim Anfang des 15. Jahrhunderts Lnidgen von Cnlkum, der mit Köln inFehde stand, vcrräterischerwcise bei 2iacht in diese Stadt eindringenwollte, gab er den Pförtnern an, er wäre „van Dulsberg, van denTacken" und erhielt Einlaß.-) 12.94, 1409, l4lk, 1414, 1419, 1428,142.6,1442, 1451, 1477 waren beide Bürgermeister aus dem Geschlechtder Tacke. Bon 12.50 bis 1406 sind nnr 9 Jahre, in denen keinerder beiden Bürgermeister ans diesem Geschlecht war. Bon 1490 anerscheint es seltener in dieser Stellung; doch war Nutzer Tack von1590 bis 1614 fast Jahr um Jahr erster oder zweiter Bürgermeister.Noch lebt die Erinnerung an dies Geschlecht fort in der spater zuerwähnenden Tack- und Tibi-Stistung.

Das Kloster erhielt im November 1224 die Genehmigung vonErzbischof Heinrich von Köln Ist bic Zahl der Nonnen wurde ans 12beschränkt, aber schon 1227 ans 25 erhöht; dabei jedoch gesagt, dieseFahl sollte nicht überschritten werden, wenn nicht die Einkünfte sichentsprechend erhöhten.--) Die Ausstattung muß also recht bedeutend geWesen sein; es waren 2'/» Hufen — 1.50 Morgen.--) Der Platzoder vielmehr das Kloster wird in der letztgenannten Urkunde purtnelvi (Gottes Thor) genannt. Im Juli des Jahres 1225 hatteKaiser Friedrich II. ihm ebenfalls seinen besonderen Schutz zugcsagt.') Indessen der Burggraf zu Kaiserswerth, Gcrnand, der damalsauch zu Duisburg die kaiserliche Gewalt handhabte, führte im Jahre1242 eine Berlegung an einen Ort herbei, der Unis Hanta XlnriaiMaricuqnellj genannt wurde. In der Urkunde heißt es Ast „DerKaiser, der die Geweihten alle mit aufrichtiger Gunst umfasse, habedie Erlaubnis zur Errichtung des Klosters erteilt. Weil dasselbeaber an einer weniger günstigen Stelle gegründet sei, wo es vielNachteil erleide von unwillkommenen Fremden und durch Wasser-mangel, habe er es au einen andern, Marienguell genannten Ort inder Nähe der Ruhr (propnz linruin) verpflanzt; dort liege auch einezum Rcichshofe gehörige Hufe (rnansng), die, ehemals fruchtbar, jetztmit Dornen und Heide besetzt sei, die gebe er ihnen zur Bebauungund Bearbeitung gegen 2 kölnische Schilling jährlichen Zins". Die

-) Chronik von Köln I S. 248. st Lac. II 195. st H.. Düsseldorf,Dmssersches Kloster, Urkunden n. 17 vom Jahre 1261. st Düsseldorf, Duissern,Urkunden n. 2. Lac. II 195 Note, st Lac. II 277.