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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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H 2l. Duissern. Das dnissersche Kloster.

zur Erwerbung des der Kommune uucntbchrlicheu freie» Platzes var demKuhthor zu beuutzcu und dort neben sonstigen Anlagen einen Markt-platz zu schaffen. Die Einrichtung des letzteren diene der ganzenBürgerschaft, und ein freier Platz in der Bähe der Stadt, an demes bisher gänzlich inangele, sei durchaus erwünscht. Dieser Beschlußfand am 29. Januar 1839 die Genehmigung der höheren Behörde,und im Sommer wurde der Beschluß ausgeführt. So haben wirseit IM") eine Schwcdcnallce.')

Aelter, aber doch nicht bis ins Mittelalter zurückreichend ist derBarne des Pnlverwcges. Die von Wesel nach Düsseldorf fahrendenPnlverwagcn mußten nntcr Berincidnng der Stadt auf diesem Wegevon der Wesclerstraßc am Stapclthor bei der Turnhalle abbiegen:am Kirchhofe wandten sie sich der Ncudorfcr Hccrgassc zu.

Schon im Jahre 1999 kommt die Bezeichnung Junkcrnkirchhofvor. 9 Ans der Karte von 1824 liegt er zwischen Stapclthor undBnrgackcr. - Auch ans den andern Erwähnungen geht hervor, daß erdem Bnrgackcr nach der kleinen Anc hin vorgelagert warN) DerUrsprung des Namens ist dunkel.

Ans dem Mittelalter stammt der Name der Papendcllc (—Pfaffcn-thal), die nach den Johannitern so benannt sein wird, des Möschcn-bcrgcs und des Bocksbartes.

^21. Dmssom. Das du isser setze Kloster.

An der Grenze des großen Hochfcldcs liegen im "Norden,Weste» und Süden seit alter Zeit die Höfe, vor allem die vonDuissern. Dieser Name wird fast ebenso früh genannt, wie der vonDuisburg und ist ja auch mit diesem von gleichen: Stamme. Nachdem Hcberegister der Abtei Werden schenkt 1999 Gero 5 Schillingaus seinen Grundstücken zu Duissern und Duisburg. 9 Am be-rühmtesten ist der Hof des Alexander Tacke geworden; denn er wurdeim Jahre 1234 von den: Besitzer zu einem Nonnenkloster nach derCisterzicnscr Ncgel bestimmt, deren ältester Vertreter in Deutschlanddas im Jahre 1122 gegründete Kloster Kamp im Kreise Mörs war.Der Cisterzicnscr-oSrdcn, 1998 zu Citeanx bei Dijon in einer wildenEinöde des Herzogtums Burgund durch den Bcncdiktincrabt Robert

9 AnS der Rhein- und Rulirzeitung n. 272 nach einem Aufsalzedes Verfassers. '9 Düsseldorf, Duissern, Urkunden n. 80. Lt. 555 L>1592 April 6. 9 Vergl. K 25 Schlich. 9 Lrscelms, Irkäidionss IVertbinenses-Zeitschrift des Berg. Gesch.-Vereins VII x. 5.