Der neue Kirchhos. Mühlenberg. Schwedenallee.
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Pfarrcr Mohn hatte bekanntlich richtig angekündigt, daß nochvor Ablauf eines halben Jahrhunderts der Gottesacker über und übermit Leichen werde besetzt sein. Deshalb kaufte die Stadt im JahreI8G1 von dem ehemaligen Weideterrain des gemeinsamen Waldes7l>'/z Morgen zum Preise von IM Thlr. pro Morgen, und am2. August 1871 wurde der neue Kirchhof zur allgemeinen Benutzungfeierlich eingeweiht. Diesmal wurde von vornherein den verschiedenenKonfessionen ein besonderer Platz zugewiesen. Die Jeier wurde durchGesang eines Chorals unter Musikbegleitung eröffnet. Die Weiherede für den evangelischen Teil hielt Pfarrer Terlinden, für denkatholische» Pfarrer Bcnncwald. Anch diesmal fand vor der Einwcihnng eine außerordentliche Benutzung statt. Es wurden die inhiesigen BcrcinSlazarctten an ihren Wunden gestorbenen sieben deutschenKrieger auf einem besonders hervorragenden Hünenhüget, der zuandern Beerdigungen nicht gebraucht werden soll, bestattet. Als ersterwurde am 5. September 187<1 der am 18. August bei Metz schwerverwundete und am ?. September hier verstorbene Grenadier Paulvom Kaiscr-Alcxandcr-Grcnadier Regiment unter allgemeiner Betciligung der Korporationen, Bcreinc und der ganzen Bürgerschaft begraben.Die Kapelle und die sonstigen Anlagen wurden nach vielen WiderWichtigkeiten erst 187-1 vollendet.
Die jetzige Landgcrichtsstraße war in früherer Zeit die Mühlengassc. Diesseits derselben befand sich der Mühlenberg. Indessendieser Raine entstand natürlich erst seit der Errichtung der Mühle.Vorher reichte der Klüppclbcrg bis dahin; denn im Jahre l?12 verkauften zwei Schwestern des Kathnrinenklostcrs dem dnisserschen Klostereinen Morgen auf dem Klöppelsbcrgc, auf welchem das Kloster eineMühle errichtet hatte, st Spater heißt sie die Windmühte vor demKuhthor;st um 15411 befand sie sich in Privatbesitz, st Erst um dieMitte dieses Jahrhunderts ist sie abgebrochen: die letzten Balken davonsind auf die 1857 gebaute nicdcrrheinischc Hütte gekommen.
Der Name der Schwedenallee ist verhältnismäßig sehr jung.181?, 14 und 15 hatten schwedische Truppen hier in Quartier gelegen, für welche erst lange nach dem Kriege, im Jahre 1834, BcrpftcguugSgelder angewiesen wurden. Aber nun ließen sich die Quartiergebcr nicht mehr ermitteln; deshalb beschloß der Gemcindcrat, das Geld
Totenhofes der Stadt Duisburg, gefeiert deu 25. Julius 1821 von Mohn.t>. Rede bei ver feierlichen Weihe des neuen Begräbnisptatzes beider christlichenGemeinden von 1>r. Geißeler, Guardian und Vorsteher der Minoriten-Pfarr-kirche zu Duisburg, ef. Wrampelmever, Geschichte der lutherischen Gemeinde.
st ^.. Düsseldorf, Duissern, Urkunden n. ZIZ. st 8t. Z5S M. 2. st 8t.lst411.