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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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>p> K tö. Diusl'iirg und die Hcrecil ven Broich und von Stirnm.

steins", der in dem 2Ronanenschcn Kamp gestanden, von ihm zn vernchmen (jeder 1 gnart — 1 gul. 6 alb.). Denn die Sache rnhtnicht, sie ivird vor Gericht ausgetragen werden. Daher werden alleRcchtstitcl anfgesucht. Am 14. Febrnar 1482 müssen B-eister Diedrichder Timmermann und zwei Diener die Briefkasten von der Rats-kamer in die Gcrkamcr tragen (4 alb.), und nun sitzen AmbrosiusMoer, der rechtsgelchrte Bürgermeister und Walthcr Gim, der zweiteBürgermeister, Ott Bogel, und Sekretarins zwei Tage über „denalten Rollen und Registern wegen der Bvirgenge und Pelinge tuschenDuisburg »nd Broich"; sie lassen keinen Wein holen, sondern nehmennur für jeden Tag ihre Marke - Ratszeichen genannt; dieselbenwerden ans gelbem, grünem, blauem Wachs nach einem alle Jahreneu gefertigte» Stempel hergestellt und vom Sekretarins verwaltetund ausgeteilt; der Empfanger kann sich dafür zn gelegener Zeit einQuart Wein geben lassen. — Die Untersuchung der Rollen undRegister wird auch noch den dritten Tag fortgeführt unter Zuziehungortskundiger Ratsherren, des Redinkhovcii, Rofikothen, Arnold M'erkatorund Hinrich Corte. Diesmal wird Wein von Wilhelm Roßkothengeholt, 14 Quart; der hat an der großen Treppe, die vom Salvatvrkirchhof in die Nicdcrstrafic führt, ein Hans von den Franziskanerngekauft. Mit dem, was nun gefunden and festgestellt ist, machen sichbeide Bürgermeister, Ott Bogel, Sekretarins und ein Diener ans denWeg nach Düsseldorf, dort hält sich gerade der clevische Kanzler auf;(„int uitrciscn" lassen sie bei Joh. Dorn holen 4 quart; ans derReise vcrtert mit Fuhrmann und Pferden 29 gul. 19 alb.; Joh.Spin dieselben gefahren 4 gul. 19 alb., an taar und oly, den wagento sineren, 5 alb. 6 Heller). Während die Uebrigen heimkehren, mußder Sekretarins mit dem Diener nach Köln zu Dr. Stephan, derdazumal oft geholt wird, Rat zu erteilen; vcrtert 14 gul. Das warden 11. März; bereits den 17. März heißt es: Bürgermeister undVerordnete bei Wilhelm Roßkathen up Dr. Stephan gewacht, mitihm rhats to plcgcn in der Stadt Sachen, vertert .4 g»l. 8 alb. Da-mals freilich kam er noch nicht, aber den 29. ist er da: Der bürgermcistcr und verordnete mit Herrn Dr. Joh. Stephan Widers berat-slagt, hier to vk etliche schriften npgesat, verehrt mit 1t) ricksdaler,jeder ad D/» dalcr, sind 42 gnl. 12 alb., seinem diener einen hol-ländischen dalcr — 2 gul. 14 alb. Und so geht es noch einigeZeit fort; ob die große Staatsaktion doch im Sande verlaufen ist,ist nicht zn ersehen; vielleicht aber ist die Sache am Rcichskammcr-gcricht anhängig gemacht worden und mit so vielen andern dadurchzur Ruhe gekommen, daß sie unerledigt liegen blieb.