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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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Greiizstrcitigkcit mit Brmck 1581

117,

(6 alb.), desgleichen auch nach cinigc Bürger (to vcrdrinkcn 1 gul.6 alb.); dm 9. wird der Bäte Ludger nach Cleve geschickt, umMeldung zu thun (1 gul, 19 alb.). Zugleich bereitet mau sich zuernsthaften Schritten vor. Am 34. April sind die Rüstungen be-endet. Die gesamten Bürger werden in Wehr und Waffen berufen.Nach den vier Bicrtcln ordnen sie sich zu vier Kompagnien unterHauptlcutcn und den thätigcn Feldwcibcln Michel Wcppe, Lonf Tack,Dcrich Sommer, Henrich von Rade. Buisscnkrnit wird ausgeteilt(dairtoe gckaufft 6 2 lot n. // 1 gul.). Mit dem „Kloekcnschlag"wird ausgezogen, voran Gerrit Klammen, der die Trnmmel schlägtfür 8 alb.; der Schinder ist wieder dabei. Diesmal werden auch dieBauern von Duissern mit Schaufeln und Karren entboten. Unterdem Schutze der bewaffneten Macht müssen sie die Asche zusammen-werfen, aufladen und wieder nach Stainshoff fahren (dafür 2 gul.),alles unter Leitung des Schinders (1 gul. 2 alb.); und damit vonder Sache ein ewiges Gedächtnis gestiftet wird, hat man den kaiser-lichen Notar ans Mülheim dazu geladen, der einen von adlichcnZeugen wohl beglaubigten Akt aufnimmt. Mit einer Abschrift des-selben wird Luggcr an den Grafen von Broich geschickt; er findet ihnnicht einheimisch, reist ihm aber nach und trifft ihn glücklich auf demWege (sind 3 Meilen — 19 alb.). Inzwischen, da die Sache zu einemerfreulichen Ziele gebracht ist, ohne daß Tote und Verwundete znbeklagen find, ziehen die Duisburger fröhlich wieder heim. Für diegehabte Mühe wird den vier Vierteln jedem eine tonne bier (17 gul.),den befclhcbbern nnd vcltwcifclcrn 2 quart (3 gul.), den Stadtdiencrn

I quart geschenkt. Schultheiß, Bürgermeister und die RatsmitgliedcrWalther Gim, Rcdinkhoven, Merkator (Arnold, der Sohn des Geo-graphen, selbst auch ein tüchtiger Mann in dem Fachi, Hinrich Corte,Nvtarins nnd die Zeugen kehren bei Johann Dorn ein (an kostnnd wyn 33 quart — 13 gul.); Henrich Tilns, Sander Tack,Tonis van Drüpt gehen zn einem andern Wirt nnd brauchen für

II gul. Aber die Sache wird nun wohl vor Gericht komme». Umsich genau zu unterrichten, schickt der Herzog von Cleve seinen Land-drostcn; der kommt SamStags, den 22. Mai nnd bleibt bis Montagmit Dienern und 9 Pferden (an Unkosten und Wein vcrthan 34 gnl.).Daraus werden der Schultheiß nnd Sckretarius nnd andere deputiert,um in Monnings Kamp von alten Leuten Bericht einzunehmen, Ivoder alte ausgeworfene Grenzstein gestanden habe. Wie wichtig dieserPunkt war, sieht man daraus, daß nach einem halben Jahre, am7. November, Ambrosius Mocr, Iah. Voss, Sckretarius bei JohannMnisgcn in seiner Krankheit gewesen sind, die „Knndschap des Voir-