ß 11. Die östliche Grenze gegen Berg und Broich.
Bicgcrhos gegenüberliegenden Anhöhe über dic Spcldorfcr Vincke zumKreuz zieht. Gegenüber dein Biegerhof lag auf der rechten Seite der Angerder Wcfcrskath, über denselben lauft dic Grenze zu einem in der Nähebefindlichen runden Hügel auf der Angcrhauscr Heide (der Hügel ge-hört nach zu Duisburg; in späteren Zeiten, z. B. in einer imSalvatvr-Archiv befindlichen Zeugenaussage über dic Grenzen venuJahre 1565, heißt er der Pfingstberg); van dart über den Stro-wcch (vermutlich derselbe, der in dem älteren bcrgischcn Wcistumund auch heute »ach Sncißwcg, Schncnsenweg heißt) zur Spcldarfer Brücke, dic unter demselben Namen auch in unserer Zeit überdas Bnchhalzer Wasser (den Dickelsbach) führt; dann den Snciswcgweiter zu der Ecke, Iva die drei Marken van Vuchholz, Duisburg nndSpeldvrf zusammcnschicßcn. Da stand in alter Zeit ein Baum, dermit 9 Einschnitten (Kerben) bezeichnet war, jetzt wird dic Stelle dasKreuz genannt (auf der Karte van 1736 steht an Reintgcs Kreuz).Bau dart verfalgt die Grenze den Dicppad (tiefen Pfad) zur Dnivcls-mvclcn (Tcnfclsmühle); so werden im Balte auch heute nach dictiefen Einschnitte nordöstlich vvm Krcuzberg genannt, ans welchendic Quellen des Bommclcrbachcs hervorkommen. Weiterhin gelangtman am Stümpcnbcrg durch das Rehbüschchcn über den Armensicpcn-bcrg (so dic Karte van 1733, auf andern Bakclsbcrg), das EselS-bruch links liegen lassend über den Wolfsbcrg an dem MonningcrWirtshans vorbei durch Monningshof zum Kolkcrhof.
Also das Dreieck zwischen Bicgerhaf (Wcfcrskath), SpcldorfcrBrücke und Eichclskamp, welches heute zum Landskreis Düsseldorfgehört, gehörte ehemals zum Duisburger Gcrichtsbczirk; überdies er-reicht die heutige Grenze nicht dic Spcldorfcr Brücke, sondern bleibtetwa 599 Schritte diesseits, nördlich, nnd läuft van da in geraderRichtung zum Kreuz. Dic Entfremdung jenes Dreiecks wurde da-durch erleichtert, daß es samt Wanheim nnd Angerhanscn zu derRaringer Waldmark zuständig war. „So gehörten Wanheim nndAngerhanscn", wie ein Inventar über dic städtischen Güter sich aus-drückt,') „zu Friemersheim im Fürstentum Moers zur Kirche, zuRatingen im Bcrgischcn an die Holzbank und hier in der Stadt ansGericht; sind alle Mitbürger in hiesiger Stadt, eontribuieren zu dergemeinen Schätzung" u. s. w. Wann nun jener Wald auf demEichelskamp, der innerhalb der Duisburger Hundertschaft lag undauch ein Teil des großen Duisburger Waldes gewesen war, denBelgischen überwiesen ist, ist nicht bekannt, ebensowenig, wann er
st vom Iah« 1713 auf dein Ratlmusc.