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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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Die östliche Grenze gegen Berg und Broich,

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geanckcrt vf gefestigt an dat Berchsche laut, dat mocht cyn Bergschvrocn bekümmeren.

Item yt is tho Wethen, dat tho cyncr tyt cyn hcrtoch van denBerghc den Horstcren uith den Best den thicndcn tho Duysborch, dieden Herren van den Aldcn Berghc tho Wesen plach, den Hoirsterennpdraigen und avcrgevcn soldc, doc macst der hertoch van den Bcrghekomcn np dat hoige Heytvelt thegcn den Hof then Biege in dat gcrichtvan Duysbnrgh und droich den Hoirsteren vnrscr. den thiendendnirnp up vur scholtys und schcpcu van Duysburg, dair vuyl gucderman by wniren uith den lande van den Berghc und van Duysbnrgh.

Oick is tho Wethen, dat tho eynre tyt dry wagen geveliget undgclcydc hadden in und uith, durch dat laut van den Berghe thofocrcn; so gcvcil yt, dat die vnrscr. wagen berouft worden und diewagen uithgespanne worden und gcnomcn in dem walde in der Berg-scher waltmark und in dem gcricht van Duysbnrgh; und die wagenblcvcn in den Walde stacn, mynt an den dcrden dach, und die wagen-luydc gesonnen den Bcrgschcn an, dat sy ocn oer perde richten soldcn,want sy vclicheyt und gcleydc heddcn; so guamen die Bcrgsche ampt-luyde Key die wagen und ledichten sich dair mcde, dat die wagenstanden in dein gericht van Duysbnrgh, wiewael die waltmarkBergsch were; dat Bergsch gelcyde gynge nyet vorder, dan dat Bergschgericht wendet; so dat die wagenluyde ghcyn richtunge van den Berg-schcn cnkrcgen.

Hierhin gehört auch noch eine Kundschaft, welche Hermann vonHammerstcin, Rentmcistcr des Landes von dein Berge, Richter undKeiner d?s Landes von Angermunt auf Befehl des Herzogs im Jahre1489, den 6. Mai eingezogen hat;^) sie bezog sich auf die Grenzeund die Berechtigung des Wildbanns. In dem ersten Punkte trifftsie im ganzen mit der Duisburger Auszeichnung zusammen; diewesentliche Stelle lautet: Sie sind den Sncisscwcch gegangen bis upde dach ind vurt bis an die IX kerfer by dem dieppade gelegen,dair Boichhoultzer, Dnisbcrgcr ind Speldorper gcmarckcn zusammenschießen.

Darnach also bildete vom Rhein aus zunächst die Anger dieGrenze zwischen Duisburger und bergischem Gebiet, wie heute zwischenWanhcim-Angerhauscn und dem belgischen Landkreis Düsseldorf. AberWanhcim-Angcrhausen waren nicht durch belgisches Gebiet von Duis-burg abgeschnitten, sondern man kann ungefähr sagen, zu Duisburggehörte alles was nördlich von der Linie liegt, die man von der dem

') Lac. Archiv VII x. 247.