14 8 2. Handschriftliche Quellen.
und auf Laurcuti (10. Aug.) — Iva auch die Stadtköreu der Ge-meinde vorgelesen wurden — von der Kanzel abgelesen, und dannin den folgenden Tagen ein Verzeichnis dieser „Briefe" (Urkunden)angefertigt; dasselbe ist uns erhalten.') Die aufgeführten Urkundensind mit wenigen Ausnahmen auch jetzt nach vorhanden. Sie werdenin 3 Abteilungen aufgezählt:
1. Privilegien und Freiheiten nf den Zollen.
2. Andere Privilegien und Bcgnadungen, auch derselben Kon-firmationen.
3. Vcrzcichung noch etzlichcr Briefe, die in den Kasten gelegtsein worden,
darunter als letztes Stück ein alt Register aller Privilegien, Bcgna-dnngcn und Bestätigungen »rckins nlirimlmtioo verzeichnet. Dieseswird jetzt mit einigen andern Dokumenten vermißt.
Die älteren Stücke sind zum größten Teile von dem in Wetzlarverstorbenen früheren Oberlehrer des hiesigen Gymnasiums 1)r. O.F. Kleine ausgesondert und in den Jahren 1830—38 katalogisiertund ans dem Gymnasium untergebracht, wo sie auch jetzt noch ver-wahrt werden. Dazu hat dann der Verfasser noch andere gefügt,so daß nun die Schriftstücke bis zur endgültigen Vereinigung mitBrandenburg (1066) fast vollständig beisammen und geordnet sind.Dieses städtische Archiv auf dem Gymnasiinn hat nach der Anordnnng von Kleine drei Abteilungen:
H.) Stadt-Archiv in engcrem Sinne,k) Gasthaus-Archiv,
0) Waisenhaus-Archiv.
I Stadt-Avchiv nn engeren Sinne.
Dasselbe ist nach folgenden. Ucbcrschriftcn geordnet:
1. Allgemeine Hohcits- und Vcrwaltungs-, Justiz- und Polizei-jachen. 2. Stadtrcntcisachcn. 3. Ordcnshäuser, Klöster und Gilden.4. Dokumente, deren Beziehung zur Stadt und den milden Stiftungennicht zu ermitteln ist.
1. lieber allgemeine Hohcits- und Vcrwaltungs-, Justiz- undPolizeisachcn gicbt es 247 Original-Urkunden, 14 Kopien ohneOriginale, 13 Kopien von vorhandenen Originalen, 35 gedruckteStücke (seit Karl V.), 18 Conccptc (meist Antwortschreiben der
Li. ^1. 56l) I>.