Druckschrift 
5 (1827)
Entstehung
Seite
102
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l»2 » Lieder.

Beschirm dein arme Christenheit,

Daß sie dich lob in Ewigkeit.

Gott Heiliger Geist, du Troster werth,Gieb dein'm Volck einerley Sinn auf Erd',Steh uns bey in der letzten Noth,

G'leit uns ins Leben aus dem Tod.

5l"

6.

Psalm 46. *)

Ein veste Burg ist unser Gott,

Ein gute Wehr und Waffen.

Er hilft uns frei aus aller Noth,

Die uns jetzt hat betroffen.

Der alte bose Feind,

Mit Ernst er's jetzt meint.

Groß Macht und viel ListSein grausam Rüstung ist.

Auf Erd ist nicht seins Gleichen.

Mit unser Macht ist nichts gethan,

Wir sind gar bald verloren.

Es streit für uns der rechte Mann,

Den Gott hat selbst erkoren.

Fragst du, wer der ist?

Er heißt Jesus Christ,

Der Herre Zebaoth,

Und ist kein ander Gott;

Das Feld muß er behalten.

Und wenn die Welt voll Teufel war,Und wollt uns gar verschlingen,

So fürchten wir uns nicht so sehr,

Es soll uns doch gelingen.

Verfertigt isgo, att der Reichstag i» Augsburg bevorrtaub