Der zwanzigste Psalm.
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den Anfang: Der Herr erhöret dich; womit er den Fürsten auf-wärts führet, vor Gottes Angesicht, daß er nach dessen Rath undmit dessen Hülfe alles, was er thut, vornehme.
Zur Zeit der Trübsal.
Auch hier werden die Fürsten an ihre Pflicht und Schuldig-keit erinnert, auf daß sie wissen, sie seyn über andere erhoben,um für das Wohl des Volcks zu sorgen, für welches sie leidemund arbeiten müssen, und daß ihr fürstliches Regiment eine trüb-selige Zeit sey.
Der Name des Gottes Jacobs beschützet dich. Nicht dasSchwerdt, nicht der Schild, nicht der Brustharnisch und gar nichtsanders, ausser der Name Gottes. Wie David auch Pf. 44, V. 7.saget: Ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und meinSchwerdt kann mir nicht helfen. Auf was Art aber und mitwas vor Waffen beschützet der Name Gottes? Antwort: Durchden Glauben, und wenn man ihn anruffet. Wie Joe! sagt am3. Eap., V. 5.: Und soll geschehen, wer den Namen des Herrnanrüsten wird, der soll selig werden; und Sprw. 18, 10.: DerName des Herrn ist ein vestes Schloß, der Gerechte lauft dahinund wird erhöret. Denn so wird er durch eine unsichtbare Artbeschützet und erhöhet werden. Denn hier stehet eben das Wort,das dort stehet, welches mehr eine Erhöhung, als eine Beschir-mung bedeutet. Wie es Jes. 9, 11. stehet: Der Herr wird desRezias Kriegsvolck wider sie erhöhen:
V. 3. Er sende dir Hülfe vom Heiligthum, und beschütze dichaus Zion.
Anstatt: Incswr te, wie hier im Lateinischen stehet, er be-schütze dich, hat Hieronymus: Uodnret te, er ftarcke dich,welches mehr ausdrückt das Vertrauen und die Tapsserkeit desHertzens. Wer hierin starck ist, der wird leicht alles Unglück über-winden. Denn der Herr beschützet und starcket die Seinen voninnen. Hingegen die Welt beschützet sich und machet sich starckvon aussen. Das ist es, was er sagt: vom Heiligthum und ausZion. Denn heilig bedeutet, wie wir bereits zur Gnüge gesagthaben, etwas abgesondertes, verborgenes, unsichtbares, wo unserSinn nicht hinreichet, und wo die Vernunft nichts fasset: daßalso, vom Heiligthum, so viel ist, als vom Himmel und von Gottallein, der im Heiligthum wohnet, Jesai. 57, 15. Womit er garschön die Art des Glaubens anzeiget, welcher glaubet, was ernicht stehet, Ebr. 1l, V. 1, und die Hülfe getrost erwartet, unddoch nicht weiß, woher sie kommen soll. Der Mensch aber sucht