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3 (1827)
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Daß man die Kinder zur Schule hallen soll.

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täubet, daß er leichtlich davon fallet, und vor andern Geschafften janickt so kann der Sache nachdencken, was dran liege, wie grosserNutz oder Schaden hier sey, als ein Prediger thun kann. Darummuß man auch Geduld mit ihnen haben, wo sie nicht verstockt undböse sind. Denn ich kenne Nürnberg so ferne wohl, das Gott Lob!viel feiner Christlicher Bürger hat, die von Hertzen gerne thun,was sie thun sollen, wo sie es allein wissen oder ihnen gesagt wird.Welchen Ruhm sie nicht allein bey mir, sondern auch allenthalbenhaben.

Ist nichts Mangels hie zu fürchten. Denn, daß etwa einGötze oder Götzenknecht, (ich meyne den Mammon,) der seinenSohn von der Schule zeucht, und vorgibt, wenn mein Sohn rech-nen und lesen kann,' so kann er genug, man hat nun DeutscheBücher :c. damit ein böses Cxempel gebe den andern frommenBürgern, dem sie denn unversehens ihres Schadens folgen, guterMeynung, als sey es gar wohl gethan, und müsse also seyn.Welchem Mangel die Prediger wohl rathen können. Denn es mußeine Gemeinde, und sonderlich eine solche Stadt mehr Menschendenn Kaufleute haben, auch andere Leute, die mehr können, denn,rechnen und Deutsche Bücher lesen. Deutsche Bücher sind vor-nehmlich dem gemeinen gemacht, im Hause zu lesen. Aber zu pre-digen, regieren und richten, beyde im geistlichen und weltlichenStande, sind wohl alle Künste und Sprachen in der Welt zu we-nig, schweige denn die Deutschen allein, sonderlich jetzt zu unsrerZeit, da man mit mehr und andern Leuten zu reden hat, denn mitNachbar Hanns. Aber solche Götzen denckcn an das Regierennicht, mercken auch nicht, daß, wo predigen und regieren nichtwäre, daß sie ihrem Götzen auch nicht eine Stunde dienen möchten.Wol will ich gläuben, daß unter so vielen Leuten ein Götzer oderetliche seyn, die nichts darnach fragen, ob die löbliche Stadt Nürn-berg Ehre oder Schande überkäme, wenn sie allein ihren Pfenninghatten. Aber da müßte man wiederum nach solchem schädlichenGotzer auch nicht fragen, und ihn fahren lassen mit seinem bösenErempsl, und dargegen dencken- so hoher Ruhm es ist solcher Stadt,daß ein ehrbarer Rath so treulich und redlich tbut mit der Schule,so grosse Schande wäre es wiederum, daß die Bürger sollten solcheTreue und Wohlthat ihrer Herren verachten, und sich damit tbeil-daftig machen des bösen Exempels und Aergerniß, so allen andernStädten damit gegeben wäre', die darnach sagen dürsten- Ja, sokb»t man zu Nürnberg, da auch Leute sind, warum sollten roirsdenn besser machen? Willt du Götzer nicht bedencken, was göttlich