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3 (1827)
Entstehung
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Bon dem Heiligen Geiste.

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Worts gewiß machet, daß wir daran nicht wancken, fondern ohne al-len Zweifel auf das allergewisseste glauben, es sey also, und andersnicht, denn wie uns Gottes Wort vortraget und saget. Er wirdaber niemand ohne und ausserhalb des Worts, sondern durch dasWort gegeben.

Die heilige Schrift zeuget, und das Nicanifche Symbolum be-kennet und lehret aus der heiligen Schrift, daß der Heilige Geist sey,der da lebendig machet, und der mit dem Vater und dem Sohn zu-gleich angebetet und zugleich geehret wird. Darum muß der Hei-lige Geist auch wahrer, ewiger Gott seyn mit dem Vater und demSohn in einerlei) Wesen. Denn wo er nicht wahrer, ewiger Gottwäre, so könnte ihm die göttliche Macht und Ehre, daß er lebendigmacht und mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und geeh-ret wird, auch nicht zugeeignet werden, wie die heiligen Vater sol-ches aus der Schrift wider die Ketzer kraftiglich erstritten und erhal-ten haben.

Der Heilige Geist ist ein ewiger, allmachtiger Gott, wie wir inunserm Christlichen Glauben glauben und bekennen; demselben giebtder Herr Christus sonderliche Namen, und heißt ihn: 1) einen Stra-fte, der die Welt strafe um die Sünde zc.; 2) einen Tröster; 3) ei-nen Geist der Wahrheit; 4) daß er vom Vater ausgehe und alsowahrer, ewiger, allmachtiger Gott mit dem Vater und Sohne ist;5) daß er von Christo zeuge ?c.

Wir dürfen hier nicht Menschen glauben. Christus, unserHeiland und Seligkeit selbst, zeuget und prediget uns aufs allerfei-neste, daß der Heilige Geist ewiger, allmächtiger Gott sey, sonst würdeer seinen Befehl von der heiligen Taufe nicht also stellen, da erspricht: Gehet hin und lehret alle Völcker, und taufet sie im Na-men des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, undlehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe, Matth. 28,19.20.Weil er aber den Befehl mit ausgedrückten Worten also stellet, mußfolgen, daß der Heilige Geist reckter, ewiger Gott sey, in gleicherMacht und Gewalt mit dem Vater und Sohn von Ewigkeit her.Sonst würde ihn Christus in solchem Werck, da Vergebung derSünde und ewiges Leben auf stehet, neben sich und seinen Vaternicht setzen.

Also spricht er auch, Johannes am 14, 16.17.: Und ich willden Vater bitten und er soll euch einen andern Tröster geben, daß