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Von der Welt und ihrer Art.
Gott nicht seinen Segen giebet, da wachst auch nichts; wo er abersegnet, da wachset alles und wird fruchtbar.
Die Große ltern haben ihre Kindeskinder und Neffen viel lie-ber, denn ihre nigenen von ihrem Leibe crzeugeten Kinder. Aberdie Hühner, Hunde und andere unvernünftige Thiere, vergessen ihrerJungen bald. Und ist eine Anzeigung der Unsterblichkeit, denn siehaben eine Hoffnung der künftigen Auferstehung und ewigen Lebens.
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„Von der Welt und ihrer Art."
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A)ie Welt kann nichts weniger ertragen, denn gute Tage; siekann gute Tage und Wohlfahrt nicht brauchen, sie hat zu schwacheBeine darzu. Gehets wohl, so überhebt sie sich und wird stoltz, daßniemand mit ihr auskommen kann. Gehets aber übel zu, so ver-zagt sie, will aus der Haut fahren und sich nicht trösten lassen, wirdundeduldig, lästert, schnurret und murret wider Gott. Allein Chri-stus kann es beydes ertragen und seine Christen, wiewol schwächlich,durch seine Hülfe und Beystand des Heiligen Geistes. Aber Artze-ney, Rath und Hülfe ist der gottlosen und blinden Welt unnütz; esist Tauf und Chrysam an ihr verloren.
Der Danck, so die Welt für die Lehre des Evangelii thut, isteben der, so sie Christo gethan hat, nemlich das Creutze; deß hat mansich zu ihr zu versehen, und keines andern.
Was gut ist, das ist von Gott, was bös ist, das ist vom Teu-fel. Der Mensch brauchet Gut und Much wider Gott, mehr dennzu seinem Lobe, darum eines Menschen Freunde sind seine größtenFeinde. Matth. 10, 36.
Menschen sind dreyerley Art: Die ersten sind der grosse Haufe,der sicher dahin lebet ohne Gewissen, erkennet seine verderbte Naturund Art nicht, fühlet Gottes Zorn nicht wider die Sünde, fragtnichts darnach. Der andere Haufe ist derer, die durchs Gesetz er-